Petition Bienen und Bauern retten!

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25-11-19 11:55:00,

EUROPÄISCHE BÜRGERINITIATIVE

Als europäische Bürger*innen fordern wir die EU-Kommission auf, die Weichen für eine bienenfreundliche Landwirtschaft zu stellen und unsere Bäuerinnen und Bauern dabei zu unterstützen, auf Umwelt fördernde Produktionsweisen umzustellen.

Jetzt unterschreiben

Unsere Kernforderungen

  1. 1. Schrittweiser Ausstieg aus synthetischen Pestiziden

    Der Einsatz von synthetischen Pestiziden in der EU-Landwirtschaft soll bis 2030 um 80 Prozent reduziert werden. Bis 2035 sollen die EU-Mitgliedstaaten komplett pestizidfrei sein.

  2. 2. Maßnahmen zur Erholung der Artenvielfalt

    Biotopflächen sollen wiederbelebt und landwirtschaftliche Flächen so gestaltet werden, dass sie die Artenvielfalt fördern.

  3. 3. Unterstützung von Bäuerinnen und Bauern

    Die Landwirt*innen müssen beim notwendigen Übergang zur Agrarökologie unterstützt werden. Kleinteilige, vielfältige und nachhaltige landwirtschaftliche Strukturen sollen unterstützt, der Ökolandbau ausgebaut sowie die Forschung zu pestizid- und gentechnikfreiem Anbau gefördert werden.

Wir Zählen Auf Euch!

Als Europäische Bürgerinitiative benötigen wir innerhalb eines Jahres insgesamt eine Million Unterschriften aus mindestens sieben EU-Ländern. Damit können wir die EU-Kommission verpflichten, sich mit unseren Forderungen zu befassen. Bitte helft mit, dieses Ziel zu erreichen! #SaveBeesAndFarmers

Worum geht es bei dieser Europäischen Bürgerinitiative?

Auf den Wiesen und Feldern Europas verschwinden die Bienen und verstummen die Vögel. Die Menschheit steht vor einer der größten Herausforderungen ihrer Geschichte: Ein sich dramatisch veränderndes Weltklima und der beispiellose Rückgang der Artenvielfalt auf unserem Planeten.

Zugleich geht auch die Anzahl unserer landwirtschaftlichen Betriebe immer dramatischer zurück. Zwischen 2005 und 2016 haben EU-weit rund vier Millionen vornehmlich kleine und mittelgroße Betriebe aufgegeben, während die Flächen und Marktanteile agrarindustrieller Großunternehmen immer weiter gewachsen sind.

Die Ursachen des Arten- und Höfesterbens hängen eng zusammen und sind auf das aktuelle Modell industrieller Landwirtschaft zurückzuführen, das geprägt ist durch globalen Wettbewerbsdruck, Monokulturen sowie den Einsatz von Pestiziden und Gentechnik. Damit einher geht der fortschreitende Verlust natürlicher Lebensräume, der Rückgang blühender Pflanzenbestände, was wiederum zu Nahrungsmangel und Bestandsverlusten bei Bienen und vielen anderen Tieren führt.

Als europäische Bürgerinnen und Bürger erheben wir unsere Stimme gegen dieses System hochindustrialisierter Landwirtschaft. Es führt zum Einbruch der Artenvielfalt, zum Verschwinden kleiner und familiengeführter Höfe und zu einer unfruchtbaren Landschaft. Als Akteur*innen der Zivilgesellschaft haben wir eine klare Vorstellung davon, wie der Ausweg aus diesem System aussehen kann: Wir wollen eine andere Form der Lebensmittelproduktion,

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