Das russische Außenministerium über die Lage in Venezuela und Bolivien | Anti-Spiegel

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30-11-19 07:23:00,

Die Situation in Südamerika ist und bleibt angespannt, aber es gibt Hoffnungsschimmer.

Das russische Außenministerium hat am Donnerstag in einer Erklärung die Entwicklungen in Venezuela und Bolivien kommentiert. Da diese Ereignisse in den deutschen Medien derzeit keine so große Rolle mehr spielen – das gilt vor allem für Venezuela – habe ich die Erklärungen des russischen Außenministeriums übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

In Venezuela wurden Fortschritte beim Runden Tisch des nationalen Dialogs erzielt, den Meinungsumfragen zufolge die Mehrheit der Bevölkerung des Landes unterstützt. Dieses Format bringt greifbare Ergebnisse. Der Prozess der Erneuerung des Nationalen Wahlrates wurde eingeleitet, was für die Vorbereitung demokratischer Wahlen zum nationalen Parlament und die Rückkehr zum politischen Kampf auf der Grundlage der Verfassung von entscheidender Bedeutung ist.

Vor diesem Hintergrund erscheinen die gescheiterten Versuche der radikalen Opposition, neue Demonstrationen zu provozieren, lächerlich. Im Mittelpunkt steht dabei die Ernüchterung im regierungsfeindlichen Teil der Bevölkerung resultierend aus der konfrontativen Linie von Guaido, der in fast einem Jahr seiner Quasi-Präsidentschaft keine Ergebnisse erzielt hat. Im Gegenteil, der im September dieses Jahres eingeleitete Dialogprozess zwischen der bolivarischen Regierung und der gemäßigten Opposition scheint vielen Anti-Chavisten eine echte Alternative auf dem Weg zu politischen, sozialen und wirtschaftlichen Veränderungen zu sein.

Gleichzeitig sehen wir aktive Unterstützung von Radikalen für die Idee, den Druck von außen auf die venezolanische Regierung sowie auf die Regierungsstrukturen, -organe und -behörden anderer Länder in der Region zu erhöhen. Washingtons Beitrag der unveränderten Fortsetzung der Sanktionspolitik gegen Caracas zeigt sich in neuen Äußerungen Washingtoner Beamter. Insbesondere sprechen wir über die Erklärung des Sonderbeauftragten des US-Außenministeriums für Venezuela, Elliot Abrams. Es scheint, dass das US-Außenministerium, das eigentlich „per Definition“ diplomatische Lösungen für internationale Probleme suchen soll, zunehmend auf den Stil der „Antidiplomatie“ fixiert ist. Zumindest im Falle Venezuelas.

Die jüngste Veröffentlichung eines Telefongesprächs zwischen dem kolumbianischen Botschafter in den Vereinigten Staaten und dem neuen Außenminister seines Landes in den amerikanischen Medien hat gezeigt, wie weit hergeholt die Vorwände für diese regelmäßigen Kampagnen sind. Sie können diese Materialien lesen, alles ist im Internet zu finden. Für das, was im Zentrum der anti-venezolanischen Politik von Maduros Gegnern steht, gibt es nur ein Wort: „Fake“. Alle Politik, Gedanken und Ideologie in Bezug auf den Sturz des „Regimes“,

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