Große Aufregung um eine Seite, die Mainstream-Journalisten auffordert, Missstände zu melden | Anti-Spiegel

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01-12-19 10:13:00,

Vertreter der Mainstream-Medien sehen die Pressefreiheit bedroht, weil eine Internetseite Journalisten dazu auffordert, „auszusteigen“ und über Missstände in ihren Redaktionen zu berichten.

Die Seite Mainstream-Aussteiger wurde von Abgeordneten der AfD online gestellt. Dort steht nur ein kurzer Text:

Liebe Mitarbeiter der Mainstream-Medien,
sind Sie Journalist geworden, weil ihnen die Wahrheit und die unabhängige Information der Bürger am Herzen liegen?
Haben Sie die Nase voll von befristeten Verträgen und Stellenstreichungen?
Wollen Sie wieder in den Spiegel schauen können, ohne dabei Georg Restle und Anja Reschke zu sehen?
Dokumentieren Sie mit uns die schlimmsten Lügen und Manipulationen der Haltungsredaktionen und schicken Sie sie – garantiert anonym und komplett vertraulich – an diese E-Mail-Adresse: info@mainstream-aussteiger.de.
Sie werden sich besser fühlen!

Whistleblower sind ja derzeit in aller Munde, wie wir zum Beispiel in den USA beim angeblichen „Ukraine-Skandal“ beobachten können. Und Whistleblower sind für die Mainstream-Medien etwas Gutes, solange sie nicht gegen das gewollte Narrativ verstoßen. Und so hat Seite hat für einigen Wirbel gesorgt, weil sie genau das anscheinend tut. Der deutsche Journalisten-Verband hat zum Beispiel getwittert: „AfD provoziert mit ihrem „Aussteigerprogramm“ weiter. Einfach nur widerlich!

#AfD provoziert mit ihrem “Aussteigerprogramm” weiter. Einfach nur widerlich! https://t.co/AQ2Q8oBDQ1

— Journalisten-Verband (@DJVde) November 29, 2019

Auf seiner Seite hat der Verband geschrieben:

„Der Deutsche Journalisten-Verband wertet das von AfD-Abgeordneten propagierte „Aussteigerprogramm für Mainstreamjournalisten“ als Provokation gegen den kritischen Journalismus.“

Der Verband der Journalisten soll alle deutschen Journalisten vertreten, also demnach überparteilich und neutral sein, stattdessen ergreifen der Verband und sein Vorsitzender Frank Überal jedoch immer wieder bei politischen Themen Partei. Wer „kritischen Journalismus“ fordert, muss eine solche Seite, wie die „Aussteiger-Seite“ begrüßen, denn sollte es Missstände in Redaktionen geben, dann sollte ein kritischer Journalist diese aufdecken. Das ist per Definition sein Job. Und der Verband der Journalisten sollte das ausdrücklich unterstützen.

Sollte es andererseits keine Missstände in den deutschen Redaktionen geben, dann kann doch diese Seite allen herzlich egal sein, weil sich niemand bei ihr melden wird.

Warum also die Aufregung?

Aber der Journalisten-Verband schreibt auch:

„Der DJV-Vorsitzende rät den Journalisten dazu,

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