Russland-Reisebericht eines Lesers – Mit dem Zug bis hinter den Baikalsee | Anti-Spiegel

russland-reisebericht-eines-lesers-–-mit-dem-zug-bis-hinter-den-baikalsee-|-anti-spiegel

01-12-19 10:13:00,

Normalerweise veröffentliche ich keine Texte, die nicht von mir sind. Heute mache ich eine Ausnahme.

Im Russland-Blog finde ich es wichtig, dass meine Leser auch Eindrücke von Menschen lesen können, die nicht – wie ich – seit 20 Jahren in Russland leben, sondern für die Russland genauso neu ist, wie für die Leser selbst. Der Leser Olaf Fiebrand hat mir diesen Reisebericht mit Fotos geschickt, die ich allen Interessierten nicht vorenthalten möchte.

Beginn des Reiseberichtes:

Durch Russland zu zweit…

..geht das? So ganz alleine und ohne Reisegruppe? Alleine in der Transsib? Und das als Rentner?! Wäre es nicht sicherer im Zarengold in der großen Gruppe zu reisen als zwei Rentner?! Was hat man uns nicht alles geraten oder abgeraten zu tun und nicht zu tun… Aber es kam ganz anders. Viel positiver als wir selber dachten.

Schon mit der Passkontrolle in St. Petersburg fing es an: Klar, wir benötigten und hatten ein Visum. Nach zwei Minuten an der Passkontrolle hatten wir unseren Migrationsschein, den wir nicht mal selber ausfüllen müssen. Und eine Gepäckkontrolle gab es gar nicht! Wenn ich da an einen Einreise in die USA denke wo man kein falsches Wort sagen darf, sonst kann man mit dem nächsten Flieger wieder zurück fliegen. Ja, die Beamtin an der Passkontrolle hat gelächelt. Und das war der Start durch das „Land des Lächelns“ denn überall sind uns freundliche, hilfsbereite Menschen begegnet. Es war alles so einfach und angenehm, obwohl wir nicht russisch sprechen konnten. Und in der Transsib ging es nur mit russisch – oder freundlichen Gesten. Und das funktionierte perfekt. Eine Zugbegleiterin hatte sogar einen elektronischen Übersetzer (ins englische) und sie setzte sich geduldig neben uns. Es funktionierte bestens und wir mussten oft zusammen lachen.

Immer freundliche und hilfsbereite Zugbegleiter

Wir kamen mit der Peterline (Schiff) von Stockholm in St. Petersburg an. Schon der Blick auf die Stadt am Hafen und die Autofahrt durch die Stadt veränderten unsere Meinung recht deutlich: Von der ehemaligen Sowjetunion ist absolut nichts mehr zu bemerken. Es ist eine Stadt wie überall in der westlichen Welt auch. Hier sehen wir viele SUV´s der Nobelklasse und andere Luxuskarossen herumfahren. Das Stadtleben pulsiert und überall Menschen in Restaurants, Kaffees und den Einkaufzentren. Gut und modern im westlichen Stil,

 » Lees verder

%d bloggers liken dit: