Giftgas-Angriff im syrischen Duma: Whistleblower werfen OPWC Fälschungen des Abschlussberichtes vor | Anti-Spiegel

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11-12-19 09:52:00,

Es ist immer wieder faszinierend, was die deutschen Medien so alles konsequent verschweigen. Dieses Mal geht es um Syrien und den Giftgas-Angriff in Duma vom April 2018.

Da sich nur wenige noch gut an das Thema erinnern, werde ich hier die Chronologie der Geschichte um den angeblichen Giftgas-Angriff auf das syrische Duma vor eineinhalb Jahren aufzeigen. Regelmäßige Leser des Anti-Spiegel wissen, dass ich Chronologien liebe, weil sie Dinge so leicht verständlich machen.

Am 7. April 2018 ist es nach Meldungen der syrischen Opposition zu einem Giftgas-Angriff in Duma gekommen. Dabei sind nach zeitnahen Angaben von Aktivisten und Organisationen auf Seiten der Rebellen, wie den Weißhelmen, bis zu 150 Menschen gestorben. Die Weißhelme veröffentlichten auch einen Videobeweis, der damals um die Welt ging. Auf dem Video konnte man sehen, wie Helfer die Opfer mit Wasser abspritzten.

Жертвы в Восточной Гуте


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Das war ein eindrucksvolles Video, nur leider nicht überzeugend. Chlorgas, das bei dem Angriff eingesetzt worden sein soll, wirkt auf die Atemwege – da hilft abduschen nichts.

Russland und Syrien haben mitgeteilt, dass es nach ihren Informationen keinen Angriff mit Gas gegeben habe, was im Westen natürlich als Propaganda zurückgewiesen wurde, da man im Westen Assad, der von Russland unterstützt wurde und wird, für den Angriff verantwortlich gemacht hat.

Die militärische Situation dort war so, dass syrische Regierungstruppen kurz vor dem Sieg in der Region standen. Als die USA zusammen mit Großbritannien und Frankreich dann am 14. April 2018 einen „Vergeltungsschlag“ gegen Syrien ausführten und Marschflugkörper in Richtung Syrien abfeuerten, hofften die Islamisten in Duma, dass sich das Blatt zu ihren Gunsten wenden könnte. Aber das geschah nicht und ab dem 16. April war Duma unter Kontrolle der syrischen Regierung. Am 21. April kamen die Experten des OPCW und nahmen Proben.

Da der Westen weiterhin von einem Giftgas-Angriff sprach, brachte Russland die Zeugen, die auch auf dem „Beweisvideo“ der Weißhelme zu sehen waren, zum OPCW nach Den Haag, wo sie auf einer Pressekonferenz ihre Version der Geschichte erzählten. Dabei sagten Ärzte aus, es habe an dem Tag einige Fälle von Rauchvergiftungen aufgrund der Kämpfe und Brände gegeben, aber keine Chlorgas-Vergiftungen. Und die anderen Zeugen sagten, sie seien im Warteraum des Krankenhauses gewesen,

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