Propaganda auf “Bild”-Niveau: Kommentar des Chefredakteurs der NZZ über Russland | Anti-Spiegel

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15-12-19 10:51:00,

Der Chefredakteur der Neuen Züricher Zeitung (NZZ) scheint es sich in den Kopf gesetzt zu haben, mit der Bild-Zeitung in Sachen primitive anti-russische Propaganda konkurrieren zu wollen, wie ein Kommentar von ihm am Freitag zeigte.

Immerhin gibt der Chefredakteur die Linie seiner Redaktion vor und wenn das, was der Chefredakteur der NZZ, Eric Gujer, am Freitag in einem Kommentar abgesondert hat, die Linie der Zeitung ist, braucht man sie nicht mehr lesen. In einem Kommentar soll der Verfasser seine Meinung mitteilen, es ist keine neutrale Berichterstattung gefragt. Aber dass in einem Kommentar massiv gelogen werden soll, das habe ich noch nicht gehört. Herr Gujer hat aber genau das getan, wie ich gleich aufzeigen werde.

Die NZZ ist mir in letzter Zeit immer wieder durch Artikel mit massiver Nato-Propaganda aufgefallen, die auch noch vor Unwahrheiten geradezu übergequollen sind. Ich habe am 18. August und am 29. August über zwei besonders plakative Machwerke berichtet.

Der Kommentar von Herrn Gujer wurde unter der Rubrik „Der andere Blick“ veröffentlicht und trägt den schönen Titel „Putins Killer in Berlin und Merkels rote Linie„. Man sieht schon an der Überschrift, dass die NZZ sich offensichtlich das Ziel gesetzt hat, die Bild-Zeitung noch zu übertrumpfen. Und die Einleitung bestätigt das:

„Der russische Präsident befiehlt einen Mord in Berlin und schürt in der Ukraine die Spannungen. Deutschland kann sich in diesem Konflikt nicht drücken, aber die Koalition ist wie immer uneins.“

Damit könnte ich meinen Artikel darüber beenden, denn es ist eigentlich alles gesagt. Herr Gujer stellt völlig unbelegte Anschuldigungen, die, außer ihm und vielleicht der Bild-Zeitung, niemand so aufstellt, als Tatsachen dar. Glückwunsch, das nenne ich wirklich kritischen Journalismus. Wie gesagt, es ist ein Kommentar und Herr Gujer soll seine Meinung haben und wenn er Russland und Putin nicht mag, ist das seine Sache. Aber dass er offen lügen muss, um seine Meinung zu begründen, das sollte jeden Leser dieses Flaggschiffs der schweizerischen Presselandschaft nachdenklich machen.

Aber in dem Kommentar kommt es noch dicker, daher werde ich auch darauf eingehen.

Zunächst geht Herr Gujer auf den Zustand der deutschen Regierung und ihrer Parteien CDU und SPD ein. Er ist spitzzüngig dabei, das ist in Kommentaren so, aber man kann ihm, was den Zustand der Bundesregierung angeht,

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