Das russische Fernsehen über die Lage in Syrien | Anti-Spiegel

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31-12-19 04:31:00,

Im Westen macht Syrien derzeit nur noch Schlagzeilen, wenn es um Idlib und die Kämpfe geht, die dort stattfinden. Dass sich jedoch im restlichen Land die Lage normalisiert, wird nicht berichtet.

Das russische Fernsehen hat am Sonntag in der Sendung „Nachrichten der Woche“ über die Lage in Syrien berichtet. Dabei ging es vor allem um die Gebiete, in denen vor kurzem noch US-Truppen das Sagen hatten und in die nun russische und syrische Verbände eingerückt sind. Der Korrespondentenbericht dürfte zusammen mit meiner Übersetzung des Berichts auch ohne Russischkenntnisse verständlich sein und die Bilder sprechen ihre eigene Sprache.

Beginn der Übersetzung:

Im vergangenen Jahr gab es in den Nachrichtensendungen weniger Berichte aus Syrien, als früher. Und das ist ein gutes Zeichen. Reste von Militanten greifen immer weniger an, die Zahl der bewaffneten Zusammenstöße ging aber um ein Vielfaches zurück.

Syrien hat sich vom Abgrund entfernt, die Gefahr, dass dort ein islamisches Kalifat entsteht, ist endlich gebannt. Baschar al-Assad, den die Amerikaner stürzen wollten, blieb Staatsoberhaupt. Syrien hat seine Souveränität und Unabhängigkeit bewahrt. Dies ist eine unangenehme Lektion für die Vereinigten Staaten. Für die Welt ist es ein Signal. Es gibt ein neues Machtzentrum, Russland. Es ist nicht mehr möglich, diese Tatsache zu ignorieren.

Im November gelang es der russischen Diplomatie und dem Militär, einen Zusammenstoß zwischen dem türkischen und syrischen Militär verhindern. Gleichzeitig flohen die Amerikaner aus Nordsyrien und lieferten ihre ausgerüsteten Stützpunkte und ihre kurdischen Verbündeten der türkischen Armee aus. Am 27. Dezember fasste der Kommandeur der russischen Truppen in Syrien, Generalleutnant Alexander Tschaiko, die Ergebnisse des Jahres zusammen.

„Das wichtigste Ereignis des Jahres war die Unterstützung der syrischen Regierung bei der Erlangung der Kontrolle über das Gebiet jenseits des Euphrat, einschließlich der Blockade der Operation „Friedensquelle“ und gemeinsame russisch-türkische Patrouillen unter Beteiligung von Einheiten der Militärpolizei, sowie erfolgreiche Luft- und Bodenpatrouillen“, sagte Tschaiko.

Die syrischen Armee kontrolliert immer mehr Gebiete. Endlich war es möglich, auch in Raqqa Fuß zu fassen, das von amerikanischen Flugzeugen in Ruinen verwandelt wurde, und den Zivilisten zu helfen, die ohne Nahrung, Trinkwasser, Medizin und medizinische Versorgung waren.

Im August wurde unser Luftwaffenstützpunkt Hmeimim von 6 Kampfdrohnen angegriffen. Alle wurden abgefangen. Einen Monat später trafen unbekannte Drohnen zwei große Raffinerien in Saudi-Arabien.

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