Eine Sichtweise: Menschen und Journalismus

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15-05-20 07:23:00,

Eine Sichtweise: Menschen und Journalismus

JA zum internationalen Bürgerjournalismus!

by Neue Debatte

Meinungsfreiheit-Meinungsmacher-Meinungsmanipulation-Meinung-Meinungsaeusserung-Kritisches-Netzwerk-Unterdrueckung-Zensur-Gedankenfreiheit-SchwarmintelligenzDie Aufgaben- und Handlungsbereiche der Berufsjournalisten, die Suche nach Fakten, die Recherche und die Aufarbeitung von Informationen, um sie anderen uneingeschränkt zugänglich zu machen und gemeinsam einer kritischen Betrachtung zu unterziehen, ist in der digitalisierten Gesellschaft Teil der neuen Medienkompetenz: Jeder ist ein Journalist.

► Die radikale Lösung

Sich für einen freien, unabhängigen und grenzenlosen Journalismus einzusetzen, der als vierte Gewalt die Mächtigen überwacht und ausschließlich der Leserschaft verpflichtet ist, bedeutet nicht nur, den Journalismus radikal zu demokratisieren, sondern ihn aus dem Würgegriff der Kommerzialisierung zu befreien.

Die journalistische Darstellung von bedeutenden Ereignissen wie zum Beispiel Krieg oder Frieden, Armut oder Reichtum, Humanismus oder Fremdenhass weicht in monopolistischen oder regierungsnahen Medien gegenüber der Lebenswirklichkeit teilweise drastisch ab, oder wird (je nach politischer Ausrichtung) marginalisiert oder aufgebauscht. Dieser Gegensatz hat sich durch die fortschreitende Kommerzialisierung der Medien, durch einseitige Parteinahme und die Gleichförmigkeit der Standpunkte verschärft.

Auf der Jagd nach dem „Klick“ finden immer häufiger „Angstmeldungen“ ihre Verbreitung, der Konjunktiv dominiert und jeder wird gegen jeden in Stellung gebracht. Als Resultat bleiben verzerrte Weltbilder zurück.

Wenn die Menschen aber ein Verständnis für die Geschehnisse in der Welt entwickeln sollen, aus dem sich am Ende die öffentliche und politische Meinung bildet, die die Grundlage von jeder Demokratie und von Völkerverständigung ist, muss die Berichterstattung frei von kommerziellen Einflüssen, frei von Bevormundung und dem Kampf um die Deutungshoheit sein: In der komplexesten Epoche der Menschheitsgeschichte gibt es mehr als eine Wahrheit.

Während sich die Großverlage, die das Monopol auf den heutigen Journalismus haben, zu Verkaufshäusern transformieren und die Grenzen zwischen redaktionellen Beiträgen und Werbung immer mehr verwischen, wird die eigentliche Verantwortlichkeit für journalistische Leistungen auf die Leserschaft verlagert.

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Der Soziologe Harold Dwight Lasswell (1902-1978): „Meinungsmanagement ist billiger als Gewalt, billiger als Bestechung oder irgendeine andere Kontrolltechnik.“ … Wir müssen die sanften Techniken, Propaganda entwickeln. Edward Bernays (1891-1995): „Die bewusste und intelligente Manipulation der Verhaltensweisen und Einstellungen der Massen ist ein wesentlicher Bestandteil demokratischer Gesellschaften.“

Was sagt er? Demokratie geht nur mit Propaganda. Propaganda ist ein zentraler Bestandteil von Demokratie.

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