Der verkrampfte Versuch, Infosperber in eine Ecke zu stellen

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17-05-20 10:14:00,

Auszug aus den Fragen, mit denen die Medienwoche dem Infosperber ein schräges Image anhängen wollte.

Red. / 17. Mai 2020 –

Ein Bericht kritisiert, Infosperber befinde sich im Dunstkreis von Verschwörungsanhängern. Hier unsere Antwort.

Der Infosperber kritisiert regelmässig andere Medien, jetzt ist er Gegenstand der Kritik. Das Online-Magazin Medienwoche* veröffentlichte am 12. Mai einen Artikel – 27’000 Zeichen lang – über den Infosperber. Dabei gab es einiges an Anerkennung (danke dafür!), doch auch an Kritik wird nicht gespart. «Die Plattform Infosperber findet viel Zuspruch in sogenannten Alternativmedien und unter Verschwörungstheoretikern. Initiator Urs P. Gasche grenzt sich zwar davon ab, sieht aber keinen Grund, etwas zu ändern», heisst es im Lead.

Der Autor hatte Infosperber-Gründer Urs P. Gasche mit den Vorwürfen konfrontiert und ihn ausführlich befragt. Wichtige Aussagen sind im Text der Medienwoche enthalten, weshalb wir hier nicht auf jedes Detail eingehen. Doch wir möchten uns der Diskussion stellen, auf die Hauptvorwürfe eingehen und Aspekte erwähnen, die im Text der Medienwoche fehlten.

Vorwurf 1«Zahlreiche Verbindungen (…) zu umstrittenen (…) Plattformen»

Der Infosperber ist eine gemeinnützige, mit Spenden finanzierte Online-Zeitung und stellt seine Inhalte als Allgemeingut zur Verfügung. Alle Infosperber-Inhalte unterstehen freien Nutzungsrechten, jede Publikation darf die Inhalte ohne Rücksprache kostenlos übernehmen – allerdings nur ungekürzt und mit Quellenangabe. Wir sind überzeugt, dass Wissen allen gehört und dass ein freies Nutzungsrecht deshalb der richtige Weg ist – selbst wenn es bedeutet, dass unsere Inhalte auch von fragwürdigen Publikationen übernommen werden.

Es ist richtig, dass gelegentlich auch Medien, deren Werte wir nicht teilen, Infosperber-Berichte übernehmen. Falsch ist, dass wir zu einem der genannten Medien eine «Verbindung» haben. Es existieren weder Kooperationen noch Absprachen. Es haben auch nie informelle Gespräche stattgefunden. Generell gilt: Medienschaffende und Medien sind verantwortlich für das, was sie publizieren, nicht aber für die Leute, die ihre Texte lesen und sie gut oder schlecht finden. Gegen erwünschten oder unerwünschten Beifall, von welcher Seite auch immer, kann und muss sich kein Medienschaffender wehren.

Vorwurf 2Infosperber gefalle jenen, «die überall Verschwörungen sehen»

Der Infosperber hat nie die Nähe zu Kreisen gesucht, welche irreführende Informationen verbreiten. Und sollten Rechtsextreme, Antisemiten, Klimaleugner oder andere Personen mit einem verdrehten Kompass unsere Inhalte gut finden,

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