Uno startet digitale Kampagne zum Kampf gegen Covid-Fehlinformationen

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21-05-20 07:09:00,

Politik

20:45 21.05.2020(aktualisiert 20:59 21.05.2020)

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Heute starten die Vereinigten Nationen eine Informationskampagne „Verified“ (zu dt.: „Verifiziert“), die als eine Initiative zur Bekämpfung der Covid-19-Fehlinformationen durch die Verbreitung zuverlässiger Nachrichten gelten sollte.

„Wir können nicht unseren virtuellen Raum denjenigen überlassen, die mit Lügen, Angst und Hass handeln“, sagte der UN-Generalsekretär Antonio Guterres, der die Aufklärungskampagne ankündigte. Ihm zufolge verbreiten sich Corona-Fakes durch Online-Massangers als auch von Person zu Person. Dies begründet demnach die Idee, dass Wissenschaftler und Institutionen wie die Uno den Menschen „präzise Informationen, denen sie vertrauen könnten“, bereitstellen sollen. 

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AFP 2020 / ALBERTO PIZZOLI (ARCHIVFOTO)

„Verified“ wird unter der Leitung der UN-Abteilung für globale Kommunikation (DGC) Informationen zu drei Themen geben: Wirtschaft — um Leben zu retten, Solidarität — um lokale und globale Kommunikation zu fördern, sowie Lösungen — um sich für Unterstützung betroffener Bevölkerungsgruppen einzusetzen. Das Projekt soll unter anderem Wiederaufbauprogramme fördern, die sich auf die Bekämpfung der Klimakrise richten und Probleme des Hungers, der Armut und Ungleichheit angehen. 

„Informationelle Lücke“

Die Menschen in der ganzen Welt werden diesbezüglich aufgefordert, sich dem Programm anzuschließen und sich als „Informationsfreiwillige“ anzumelden, um einen gemeinsamen Beitrag zur Verbreitung des zuverlässigen Contents zu leisten. Die Volontäre würden demnach regelmäßig einen für den Online-Informationsaustausch optimierten Newsfeed erhalten. Auf solche Weise soll den Projekt-Initiatoren zufolge die „informationelle Lücke“ ausgefüllt werden. 

„In vielen Ländern erschweren Fehlinformationen, die durch digitale Kanäle verbreitet werden, die Reaktion des Gesundheitswesens und sorgen für Unruhe. Es werden beunruhigende Versuche unternommen, die Krise zu missbrauchen, um den Nativismus voranzutreiben oder die Minderheiten auszunutzen, was die Spannung in der Gesellschaft verschärft und wirtschaftliche und soziale Folgen beeinflussen kann“, betonte Melissa Fleming, die UN-Untergeneralsekretärin für globale Kommunikation.

ao/mt

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