Journalisten entlarven Bespitzelung Assanges durch die CIA und fordern seine Freilassung

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17-06-20 08:20:00,

Von
Oscar Grenfell

17. Juni 2020

Am vergangenen Samstag, den 13. Juni, enthüllte ein Online-Meeting weitere Informationen über die illegale Überwachung Julian Assanges zu der Zeit, als er sich als politischer Flüchtling in der ecuadorianischen Botschaft in London aufhielt.

Die Spionage, die eindeutig von der CIA ausging, war Teil der Hexenjagd, die in der Verhaftung des WikiLeaks-Gründers durch die britische Polizei im April vergangenen Jahres gipfelte. Dies unterstreicht, dass das britische Gerichtsverfahren für seine Auslieferung an die USA durch und durch illegal ist. In den Vereinigten Staaten droht ihm lebenslange Haft, weil er amerikanische Kriegsverbrechen aufgedeckt hat.

Die Veranstaltung war das jüngste „Free the Truth“-Meeting und wurde von der britischen Akademikerin Deepa Driver als Teil der Kampagne für Assanges Befreiung organisiert. Es wurde von der Gruppe Don’t Extradite Assange (DEA) unterstützt und live von dem Online-Magazin Consortium News übertragen.

Das Treffen begann mit einer vorab aufgezeichneten Botschaft von Jennifer Robinson, einer Anwältin von Assange, die darauf hinwies, dass die Kameraüberwachung der Konsultationen des WikiLeaks-Gründers mit seinem Rechtsteam eine Verletzung des Anwaltsgeheimnisses darstelle. Der Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen für Folter, Nils Melzer, wiederholte seine Warnung, dass Assange keine Aussicht auf einen fairen Prozess habe, wenn er in die USA ausgeliefert werde.

Illegale Aufnahme eines Gesprächs von Julian Assange mit Rechtsanwalt Geoffrey Robertson durch UC Global

Driver, die die Sitzung leitete, erklärte sich mit den internationalen Massendemonstrationen solidarisch, die durch den brutalen Mord der US-Polizei an George Floyd ausgelöst worden waren. Wie die WSWS festgestellt hat, stehen dieselben staatlichen Institutionen, die Protestierende in den USA und auf der ganzen Welt angreifen, hinter dem Versuch, Assange zum Schweigen zu bringen, weil er Kriegsverbrechen aufgedeckt hat. Dies zeigt den tieferen Zusammenhang, der zwischen den Angriffen auf demokratische Rechte, einschließlich der Pressefreiheit, und dem Versuch der Regierungen besteht, die wachsende soziale und politische Opposition zu unterdrücken.

Anlass für das Thema des Treffens waren die Enthüllungen in einem Artikel von Max Blumenthal in Grayzone im vergangenen Monat. Darin hatte Blumenthal ausführlich dokumentiert, dass es enge Verbindungen zwischen den Agenten gibt, die Assange ausspioniert haben, und Persönlichkeiten, die der US-Regierung von Präsident Donald Trump und der CIA nahestehen.

In dem Online-Meeting erläuterte Blumenthal seine Ergebnisse.

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