Die Panikdemie

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25-06-20 05:21:00,

Die Tatsache, dass keine kritischen Stimmen und sogar wissenschaftliche Belege, die nicht dem geltenden Narrativ entsprechen, denunziert werden, stimmt auch den seit Jahrzehnten praktizierenden Psychotherapeut und Psychoanalytiker Hans-Joachim Maaz ratlos. Es scheint so, als wolle man die anfangs noch sehr unbekannte Situation nicht vollends klären, sondern die jetzt eingeschlagene Richtung durchsetzen.

Maaz erinnert die derzeitige Lage sehr an seine Zeit in der DDR zurück, in der die Meinungen der Partei nicht infrage gestellt wurden, auch wenn er selbst nie damit gerechnet hatte, nochmals solch eine Art von gesellschaftlicher Situation zu erleben. Die durch die Wort- und Bildwahl erzeugte mediale Panikmache kritisiert der Psychotherapeut stark und sieht dies als politisches Werkzeug, um die eingeführten Maßnahmen akzeptabel erscheinen zu lassen.

Die Furcht vor einem unbekannten Virus löst eine reale Angst aus. Zudem hat jeder Mensch eigene innerseelische Ängste, die jedoch durch die mediale Orientierung auf das Virus projiziert werden und somit eine kollektive Paranoia auslösen.

Den Begriff „Social Distancing“ sieht Maaz als äußerst beunruhigend, da der körperliche Abstand bei akuter Krankheit legitimiert sein kann, jedoch der soziale, emotionale Abstand in jedem Fall negative Auswirkungen auf den Menschen hat.

Wenn es Kindern und Jugendlichen an sozialer Nähe fehlt, können diese unter einer schwerwiegenden Fehlentwicklung leiden, da es an der Spiegelung, Bestätigung und der zwischenmenschlichen Erfahrung fehlt. Auch bei Erwachsenen, vor allem älteren Menschen, kann dieser Zustand zu Einsamkeit und Depression führen.

Die emotionale Nähe ist für Menschen jeglichen Alters einer der wichtigsten Bestandteile des Lebens.

Wir können das Ausmaß und die erheblichen Folgeschäden des derzeitigen sozialen Kontaktverlustes, die noch auf uns zukommen werden, jetzt noch gar nicht überblicken.

Abgesehen von der medizinischen Notwendigkeit der Maske, die in aktuellen Studien widerlegt wurde, ist die psychologische Wirkung einer solchen Mund-Nase-Bedeckung sehr bedenklich. Die Maske dient als Symbol der Gefahr. Wer eine Maske aufsetzt, demonstriert eine gefährliche Situation, vor der es sich zu schützen gilt. Mit der weiterhin bestehenden Pflicht wird diese Angst vor einer vermeintlichen Gefahr erfolgreich aufrechterhalten.

Wer Maske trägt, unterwerfe sich einer autoritären Entscheidung, und die, die über diese Maßnahmen entscheiden, merken, dass man Menschen nur Angst machen müsse, um sie der Freiheit zu berauben, so der Psychotherapeut.

Die auffällige Tendenz, dass Fragen zur Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen, den ökonomische Auswirkungen und der generellen Gefährlichkeit des Virus — obwohl notwendig,

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