Mehr als neun Monate nach Manöver: US-Kriegsschiff fehlt eine Rakete – Medien

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06-07-20 04:16:00,

Politik

15:26 06.07.2020(aktualisiert 15:31 06.07.2020)

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Das Littoral Combat Ship der Independence-Klasse „Gabrielle Giffords“ (dt.: Schiff für küstennahe Gefechtsführung) der US-Navy hat mehr als neun Monate nach einer Übung auf der Guam-Insel im westlichen Pazifik eine Rakete weniger als vorgesehen. Dies berichtet das Portal „The Drive“.

Das Schiff verfüge über ein modernes Startsystem Mk 87 Mod 0, das für acht Stealth-Anti-Schiff-Raketen RGM-184A ausgelegt sei, hieß es. Im Oktober 2019  habe die „Gabrielle Giffords“ während eines Manövers eine solche Rakete abgefeuert, dabei eine stillgelegte Fregatte getroffen und diese versenkt.

Seitdem patrouilliere das US-Kriegsschiff in den Gewässern des Südchinesischen Meeres, die Startvorrichtung für eine Rakete sei jedoch leer, so dass es immer noch über sieben Raketen statt acht verfüge, berichtete das Portal.  

Die US-Navy habe keine näheren Angaben darüber gemacht, warum die fehlende Rakete nicht durch eine neue ersetzt worden sei. Die Artikelautoren gehen davon aus, dass dies auf ein Problem bei der Interaktion zwischen dem Waffenentwickler – dem norwegischen Unternehmen Kongsberg – und dem Hersteller, dem US-amerikanischen Konzern Raytheon, zurückzuführen sei.

Eine solche Sachlage bezüglich eines Schiffes, das China die militärischen Fähigkeiten der USA im Pazifik demonstrieren soll, sei als inakzeptabel zu betrachten, hieß es.

Die Tatsache, dass neun Monate vergangen seien, ohne für die „Gabrielle Giffords“ eine neue Rakete zu beschaffen, könne Informationen über deren Fähigkeiten liefern, die nicht ganz mit den öffentlichen Äußerungen übereinstimmen würden.

pd/mt/sna

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