Der Wendepunkt

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22-07-20 02:58:00,

Das Momentum der Bewusstwerdung erfasst Menschen zu unterschiedlichen Zeitpunkten und wir alle surfen diese Welle unterschiedlich lange und intensiv. Wann der Punkt erreicht wird, wo wir uns von all den zutage tretenden Haarsträublichkeiten ab- und der Gestaltung der Zukunft zuwenden können, ist individuell sehr verschieden. Dabei muss jeder so lange und tief „buddeln“, wie er/sie es eben muss, denn diesen Prozess kann man weder vermeiden noch abkürzen.

Auch ich persönlich habe diesbezüglich sehr viel mehr Fragen als Antworten. Dennoch sind einige Aspekte des Übergangs in ein grundlegend neues Zeitalter für mich inzwischen sehr klar. Die Wichtigsten möchte ich an dieser Stelle gerne mit Ihnen teilen.

Dabei lade ich Sie ein, meine folgenden Thesen nicht als Absolutheit zu betrachten, sondern als Startpunkt oder Ergänzung zu Ihren eigenen Überlegungen, Wahrnehmungen und Ideen zu nutzen.

Gestern habe ich mit einem Nachbarn gesprochen, der gut informiert ist und recht klar sieht, was abläuft. Im Gegensatz zu mir ist er jedoch von Resignation gezeichnet. Er ist fest davon überzeugt, dass wir sowieso nichts tun können und der Willkür der Politik ausgeliefert sind.

Dass ich das grundlegend anders sehe, können Sie sich anhand des Titels dieses Artikels schon denken und ich werde Ihnen im Folgenden einige Möglichkeiten für aktive Gestaltungsmöglichkeiten vorschlagen.

Ich möchte an dieser Stelle jedoch nicht versäumen, die Hintergründe solch eines Ohnmachtsgefühls kurz aufzuzeigen. Denn wie in Bezug auf unendlich viele andere Themen fungiert die aktuelle Situation auch hier lediglich als Brennglas: Tief sitzende Ego- und Traumastrukturen sowie verdrängte Emotionen und limitierende Gedankenkonstrukte kommen geballt an die Oberfläche.

Das Gefühl, gegen diesen Wahnsinn nichts tun zu können und denen da oben machtlos ausgeliefert zu sein, deutet also daraufhin, dass im Leben der betreffenden Person eine grundlegende Leugnung der eigenen Macht und daraus resultierend das Gefühl von Ohnmacht weit verbreitet ist. Das bedeutet, dass derjenige auch in anderen Lebensbereichen oftmals den Eindruck hat, sowieso nichts dagegen tun zu können und der Willkür anderer Menschen beziehungsweise den Autoritäten ausgeliefert zu sein.

Besonders, weil Anzahl und Umfang der aktuell zutage tretenden Haarsträublichkeiten so enorm sind, aktivieren sie bei uns allen alte, abgespeicherte Emotionen von Hilflosigkeit, Überforderung und Ausgeliefertsein.

Gerade deshalb ist es jetzt eine sehr gute Gelegenheit,

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