Corona-Warn-App wird (endlich) als teurer Versager erkannt

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24-07-20 01:06:00,

Wie oben abgebildet, wirbt die Bundesregierung für die Corona-Warn-App. Noch unbeeindruckt von der aufkommenden Kritik. In der Regionalzeitung “Die Rheinpfalz” erschien heute ein Artikel auf der dritten Seite mit der Überschrift: “Was die App gebracht hat. Seit fünfeinhalb Wochen ist die Anwendung nun in Gebrauch. Hält die App auch, was sie verspricht? Zweifel sind angebracht.“ Albrecht Müller.

In dem Artikel wird berichtet, dass die Corona-App vermutlich ausgesprochen wenig benutzt wird. Die Kosten werden in der Summe mit gut 69 Millionen € angegeben. Da fehlt jede Verhältnismäßigkeit.

Es wird auf der Webseite der “Rheinpfalz” dann heute auch noch auf eine in der Bild-Zeitung veröffentlichte dpa-Meldung hingewiesen: „«Bild»: Corona-Warn-App hat bei Millionen kaum funktioniert.“ Hier der Link.

Ich mache auf diese verschiedenen Meldungen aufmerksam, weil ich das ganze Projekt für eine teure und unverantwortliche Spielerei halte. So unverantwortlich wie der oben abgebildete Werbeauftritt der Bundesregierung. Und so unverantwortlich wie der inzwischen aufgebaute Maskentrage-Druck. Dieser führt zu grotesken und üblen zwischenmenschlichen Schräglagen. Und übrigens: die Urlaubsregeln und Reisewarnungen führen zu dichten Menschentrauben. Davon wird z.B. aus Oberbayern und vom Harz berichtet. In dieser Corona-Politik ist außer PR nichts bedacht und durchdacht.

Zurück zur App: Vielleicht ist es sinnvoll, wenn Sie freundlicherweise die Medienberichterstattung über dieses Projekt aufmerksam beobachten und uns entsprechende Tipps geben.

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