Die Dauerwelle

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24-07-20 01:12:00,

Von F. William Engdahl

Heute scheint etwas sehr, sehr faul zu sein im Staate Texas. Dasselbe gilt für Florida, Kalifornien, Arizona und viele andere Staaten, die unmittelbar nach der Aufhebung des Lockdowns nun erneut einen Lockdown sowie die Pflicht zum närrischen und wirkungslosen Maskentragen und Abstandhalten verhängt haben. Schauen wir jedoch auf die tatsächlichen Daten zur dem Coronavirus zugeschriebenen Sterblichkeit, so zeigt sich, dass seit etwa Mitte April die tägliche Zahl der als COVID-19-Toten geführten, seien sie nun „mit“ oder „an“ COVID-19 verstorben, stetig und bis auf ein Niveau gefallen ist, das gute 90 Prozent unter dem Spitzenwert liegt.

Sogar das zutiefst korrupte CDC musste eingestehen:

„Auf nationaler Ebene sind die Prävalenzen influenzaartiger Erkrankungen (ILI, Anm. d. Übers.: influenza-like illness) allgemein niedrig (…) Die Veränderungen bei den Indikatoren, die COVID-19-artige Erkrankungen (CLI, Anm. d. Übers.: COVID-19-like illness) und laborbestätigte SARS-CoV-2-Infektionen registrieren, waren in der letzten Woche inkonsistent, insofern, als einige anstiegen, andere sanken.“

Dann trifft der am 17. Juli aktualisierte wöchentliche CDC-Bericht folgende Aussage:

„Basierend auf Daten aus Totenscheinen zeigt sich, dass der prozentuale Anteil der Tode, die Pneumonie, Influenza (Anm. d. Übers.: gemeint ist die Gruppe der einer Grippe symptomatisch ähnelnden Viruserkrankungen) oder COVID-19 (PIC) zugeschrieben werden, von 8,1 Prozent in Kalenderwoche 27 auf 6,4 Prozent in Kalenderwoche 28 gefallen ist, womit die zwölfte Woche in Folge der prozentuale Anteil der Tode durch PIC gesunken ist (…) Auf nationaler Ebene bleibt die ILI-Aktivität seit nunmehr dreizehn Wochen unter der Grundlinie, steigt jedoch seit inzwischen 5 Wochen an.

Achten Sie genau auf die Sprache. Das CDC definiert ILI als „influenzaartige Erkrankung“. Sprechen wir hier also über ein spezifisches Virus, SARS-CoV-2, dem der Ausbruch in Wuhan angelastet wird, der sich seit Anfang 2020 mutmaßlich global ausgebreitet hat? Oder geht es um „influenzaartige“ Erkrankungen, einen Sammelbegriff, der das Coronavirus beinhalten kann oder auch nicht? Die CDC haben äußerst gewieft Tode entweder durch Lungenentzündung, Grippe oder COVID-19 zu einem ordentlichen Päckchen von Todesursachen verschnürt, das sie als PIC — Pneumonie, Influenza oder COVID-19 — bezeichnen.

Alle PIC-Tode werden nun praktischerweise gemäß CDC-Vorgaben auf Totenscheinen COVID-19 zugeschrieben.

Selbst mit diesem raffinierten Taschenspielertrick kann das CDC die Tatsache nicht verbergen, dass die Gesamtzahl der PIC-Tode überall in den USA mittlerweile zwölf Wochen in Folge fällt.

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