KenFM im Gespräch mit: Rüdiger Lenz („Die Fratze der Gewalt“) | KenFM.de

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25-07-20 08:22:00,

Mit einer derartigen Antwort hatte ich wirklich nicht gerechnet… Super.

„Akkumulation(von Ressourcen)… die Grundlage der Gewalt, des Kapitalismus und letztlich aller existierenden Systeme und des Lebens an sich(multizelluläre Organismen mit zentraler Ressourcenverarbeitung(Outsourcing/Zentralisierung innerhalb des Menschen quasi))…“

Okay sicher sehr verworren… sry ist mehr Brainstorming bzgl. der These: Akkumulation ist das Grundprinzip aller Systeme. Ihr Beitrag stütz meine These wie ich finde und Kampf oder Gewalt sehe ich eher als Konsequenz dieses Prozesses. Allgemein vermute ich dass es sinnvoll wäre eine materialistische Systemtheorie zu entwickeln die Informatik, Wirtschaftswissenschaften und soziologische, politische historische evolutionäre biologische Subwissenschaften auf akkumulierende und zellulärgegliederte Systeme reduziert und quasi aus diesen ein Kalkül baut welches Fachbereich übergreifende Kenntnisse über Systeme bringen kann.

„Wir Menschen haben die Unfähigkeit, Kampf und Gewalt als primären Ausdruck von Evolution zu betrachten und danach zu streben.“

Dass sehe ich nicht so… Spiele/Wettkämpfe/freier Wettbewerb in einer Marktwirtschaft usw. zeigen doch das „Kämpfe“ und Marktmacht/Gewalt durchaus als evolutionärer Prozess begriffen werden.. jedoch leider haarspalterisch in Segmente gegliedert werden und daher „wirtschaftliche“

Regeln, Prozesse usw. nur immer im jeweiligen Kontext gesehen werden statt das allgemeine Prinzip zu begreifen. Ich finde der Mensch kennt das Problem aber er hat 1000 Begriffe für das selbe Prinzip an unterschiedlichen Orten weil die Wissenschaft an sich nicht frei von wirtschaftlichen Einflüssen ist und diese Spaltung den wirtschaftlichen Interessen einer besitzenden Schicht entspricht. Dieses Kapselungsprinzip gibt es auch in der Informatik, in der Wirtschaft fällt es vermutlich unter Informationsmanagement und allgemein wohl auch unter „divide & conquer“.

„Der Begriff des Fraktals ist angemessen, weil er sich rekursiv auf das Verhältnis von äußeren und inneren Ressourcen stützt und aufzeigt, dass, egal welcher Reichtum oder welche Armut den Menschen oder die menschen bewegt. Es geht um mehr und um die dafür notwendige Optimierung im Verhalten. Kommt sie, die Optimierung nicht weiter, dann verfallen Menschen, in unserer Kultur, dem Schema der Gewalt – über den Kampf.“

Punkt an Sie. Ich komme aus der Informatikecke und sehe da eher das Fraktal als Folge eines Algorithmus und die Rekursion als das allgemeinere Prinzip(exponentielles Wachstum, Zineszins usw. sind letztlich alle rekursiv beschreibbar und Fraktale sind der für mich belastende Versuch alte mathematische Regeln durchzudrücken statt neue Ansätze zu verfolgen).

Meine Theorie bzgl. Kampf an sich ist simpel: Kampf ist Raub.

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