Verplappert oder schlechter Witz? Elon Musk gesteht Beteiligung an Putsch in Bolivien ein | Anti-Spiegel

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27-07-20 08:27:00,

In Bolivien hat im letzten Jahr ein Putsch stattgefunden, den die deutschen „Qualitätsmedien“ wie üblich als „Sieg der Demokratie“ darstellen. Nun hat Elon Musk dazu einen interessanten Tweet abgesetzt.

Dass es sich in Bolivien um einen von den USA gelenkten Putsch gehandelt hat, ist offensichtlich.

Der „Lithium-Putsch“ in Bolivien

Schon knapp zwei Wochen vor der Wahl im Herbst in Bolivien sind 16 Audiodateien mit Gesprächen aufgetaucht, die belegen, wie der Putsch ablaufen sollte. Ursprünglich waren sie auf einem Dropboxaccount, der jedoch gelöscht wurde, aber sie sind heruntergeladen worden und nun auf anderen Seiten zugänglich. Die Aufnahmen zeigten auf, dass die USA zusammen mit Komplizen in Bolivien einen Putsch planten und sie zeigten im Detail auf, wie das ablaufen sollte.

Am 8. Oktober, also zwölf Tage vor der Wahl, die am 20. Oktober stattfinden sollte, hat ein Portal darüber berichtet und aufgezeigt, dass der Putsch-Plan aus drei Phasen bestehen sollte. Das war ein geradezu prophetischer Artikel, denn es ist fast zu 100 Prozent alles so eingetroffen, wie es dort Wochen vor der Wahl beschrieben wurde. Das alleine ist ein sicheres Anzeichen dafür, dass der Autor des Artikels sich auf wahre Informationen berufen hat.

Der Grund für den Putsch waren die reichen Lithiumvorkommen des Landes, es gilt als das Land mit den größten Lithiumvorkommen der Welt. Über die vor der Wahl öffentlich gewordenen Audiodateien und den Artikel, sowie über die Details der „Lithiumfrage“ habe ich damals ausführlich berichtet, den Artikel finden Sie hier.

Lithium ist heute wertvoller Rohstoff, ohne den es keine Elektroautos geben könnte. Entsprechend groß ist das Interesse von zum Beispiel Elon Musk an den Vorkommen und daran, das Lithium möglichst billig zu bekommen. Aber das soll natürlich nicht in den westlichen Medien zu lesen sein, da wird behauptet, es sei um die Demokratie gegangen und Präsident Morales habe die Wahl gefälscht, was die vor der Wahl öffentlich gewordenen Audiodateien klar widerlegen, denn sie zeigen auf, dass die Nummer mit der Wahlfälschung lange vorher konstruiert worden war, um den Wahlsieg von Morales zu diskreditieren.

Um die angebliche Wahlfälschung zu belegen, sollte eine Kommission der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) die Wahl untersuchen. Die Organisation wird von den USA dominiert und sie hat prompt das gewünschte Ergebnis geliefert.

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