Die Bereicherungs-Ökonomie

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28-07-20 04:29:00,

Dieser Artikel ist im Februar 2020, also noch vor der Corona-Zäsur, entstanden. Am 16. Juli 2020 erschien in der Global Times, Chinas Zeitung für die Weltöffentlichkeit, ein Artikel mit dem Titel „Chinas BIP stieg im zweiten Quartal um 3,2 Prozent und ist nach COVID-19 die erste große Volkswirtschaft, die wieder zu Wachstum zurückkehrt“.

Die von der Weltwirtschaft abhängigen Menschen sind von den „Pandemie“-Maßnahmen der meisten Regierungen der Welt dramatisch betroffen und so mancher Mensch fragt sich, ob ein strategischer Vorteil Chinas quasi „geplant“ war oder sich jetzt doch wenigstens aus der Corona-Zäsur ergibt. Ich möchte und kann das nicht bewerten, jedes Bestreben nach Verstehen ist jedoch von großer Wichtigkeit. Der folgende Artikel liefert einen grafisch ausgedrückten statistischen Überblick, der helfen sollte, sich ein differenziertes Bild zu machen. Ausgegangen wird dabei von der bedeutenden „einen Zahl“, dem Brutto-Inlandsprodukt (BIP).

Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte. Das gilt auch für die folgenden Grafiken der „Political Arithmetic“, die zum großen Teil für sich selbst sprechen.

Ich habe „zur Lage der Welt“ ein paar Grafiken zusammengestellt. Es sind „Schnappschüsse“ und sie sind nicht „neutral“. So wie alle Statistiken und Grafiken nicht neutral sind. Sie sind das, was der Engländer William Petty vor 344 Jahren „Political Arithmetick“ (1) nannte. William Petty gilt gemeinhin als der Begründer der Volkseinkommensberechnung (2) und schon Karl Marx nannte ihn „den Vater der politischen Ökonomie und gewissermaßen den Erfinder der Statistik“ (3).

Die Zahlen, die den hier vorgestellten Grafiken zugrunde liegen, sind zwar nicht „neutral“, aber sie beruhen auf korrekten Daten. Und sie geben einen erhellenden Einblick für jeden, der sich ein wenig Zeit nimmt, sich in sie zu vertiefen. Dazu möchte ich einladen.

Warum kann so eine Darstellung niemals „neutral“ sein? Weil es immer Menschen mit Intentionen sind, die die Zahlen sammeln, auswerten oder auswerten lassen und als „Überzeugungsargument“ einsetzen. Das heißt aber nicht, dass die Argumente in jedem Fall falsch sind. Wir brauchen Überzeugungen — diese sollten aber den Menschen, dem Frieden, der Gerechtigkeit und der Biosphäre dienen.

Wollen wir einen eigenen Weg gehen, dann brauchen wir Klarheit.

William Petty nutzte die Zahlen als „Kampfansage“ (4). Er wollte in Irland mit Hilfe von Zahlen, Kataster und Kartierung (5) das frisch geraubte Land nach der Niederschlagung des irischen Aufstandes 1641 bis 1651 unter den Engländern aufteilen — und dabei selbst ein großes Stück abbekommen (6).

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