Die Selbst-Verletzung

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01-08-20 09:23:00,

Ohne ernsthafte Erhebung der beobachtbaren Schadensseite einer Maßnahme kann unser Rechtsgrundsatz der Verhältnismäßigkeitsprüfung gar nicht gewahrt werden, das leuchtet klar ein. Überhaupt nicht einleuchtend ist dann die groß aufklaffende Forschungslücke über psychische Beschwerden durch eine derart bevormundende Verordnung wie die „Maskenpflicht“.

Aus dieser Widersprüchlichkeit heraus entstand in mir die „Mission“, diese Lücke zu schließen, wissend: Ohne das wird Wissenschaft zu Propaganda. Die nach acht Wochen unermüdlicher Arbeit — tags und nachts — nun vorliegenden eklatanten Ergebnisse sprengen dabei, hinsichtlich der schon jetzt eingetretenen Folgeschäden, tatsächlich meine Erwartungen …

Mittels eines spezifisch entworfenen, vertrauenswürdigen Fragebogens mit 35 Punkten wurden in der ersten Junihälfte deutschlandweit das subjektive Erleben, die empfundenen Belastungen und die bereits konkreten persönlichen Folgen bei den Menschen erhoben, die die Mund-Nasenschutz (MNS)-Verordnungen als nennenswert belastend erlebten. Aufgrund der überwältigenden Teilnahme musste die Erhebung vorzeitig beendet werden. Die geplante Mini-Studie mit 120 Probanden wurde so zu Deutschlands aktuell größter abgeschlossener Studie zu dem genannten Thema: Ausgewertet wurden 1.010 der rund 1.600 Einsendungen.

Neben persönlichen und grundlegenden Merkmalen wie Raucher/Nichtraucher, allgemeine „Corona-Stressbelastung“, frühere Gewalterfahrungen, politische Einstellung und vieles mehr wurde zum Beispiel nach der Stressbelastung beim Tragen des MNS gefragt und nach psychovegetativen Reaktionen wie veränderte Atmung, beschleunigter Herzschlag oder gedankliche Fixierung mit gleichzeitiger hoher Muskelanspannung. „Ans Eingemachte“ ging es bei Fragen nach der Häufigkeit des „Tricksens“ mit dem Mund-Nasenschutz, nach den subjektiven Assoziationen zur „Maske“ und nach dem, was den Einzelnen gegebenenfalls am meisten an der Verordnung stört und ob der MNS persönlich als „(eher) schützend“ oder „(eher) übertrieben“ eingeschätzt wird.

Als Besonderheit der Studie können Interessierte hunderte „abgrundtief ehrliche“, völlig freie Antworten im Studien-Anhang nachlesen, die die Validität der Befragung erhöhen. Hier ein kleiner Einblick in die subjektiven Assoziationen: „Unterdrückung/Ohnmacht/Wut“, „Maulkorb für bissige Tiere“, „Absolutionslappen“, „schöne neue Welt“, „Marionetten“, „Brechreiz“, „Psychiatriestimmung“, „Panikmache“, „Endzeitstimmung“, „bildgewordene Sprachlosigkeit“, „Diktatur durch das Kapital“, „zahlreiche Erlebnisse während des Zweiten Weltkrieges und danach, nun erlebe ich gegen Ende meines Lebens diesen Dritten Weltkrieg“.

Die skizzierte, innere Erfahrungswelt beim „Befolgen“ der MNS-Verordnungen ist dabei zentral für das damit zusammenhängende Stresserleben und die Stressverarbeitung:

Während einzelne dieser sich klar belastet fühlenden Befragten den MNS als „Schutz“ empfinden, der mit Selbstwirksamkeitserleben einhergeht, ist die überwiegende Mehrheit hingegen psychisch und psychovegetativ erregt und leidet an der als verloren wahrgenommenen Selbstwirksamkeit, erfährt den MNS als unverhältnismäßig,

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