Neuigkeiten im Fall Epstein: Ein entlarvender Vergleich der Berichterstattung in Russland und Deutschland | Anti-Spiegel

neuigkeiten-im-fall-epstein:-ein-entlarvender-vergleich-der-berichterstattung-in-russland-und-deutschland-|-anti-spiegel

01-08-20 09:33:00,

Wenn der Spiegel über den Fall Epstein berichtet, dann kann man sicher sein, dass der Spiegel mindestens das wichtigste verschweigt, oft aber sogar die Leser bewusst auf eine falsche Fährte führt. So auch bei den aktuellen Ereignissen, bei denen der Spiegel ausgesprochen selektiv berichtet hat, was vor allem ein Vergleich mit der russischen Berichterstattung aufzeigt.

Ich habe immer wieder gezeigt, wie sehr der Spiegel im Fall Epstein Informationen manipuliert (Beispiele finden Sie hier und hier). Im Kern lenkt der Spiegel davon ab, dass Epstein nicht „nur“ selbst minderjährige Mädchen missbraucht hat, sondern sie in erster Linie an seine Freunde aus der High Society vermittelt hat. Vor allem den Namen Bill Clinton meidet der Spiegel wie der Teufel das Weihwasser, dabei war Clinton ein enger Freund von Epstein und ist laut den Logbüchern des „Lolita Express“ 26 Mal mit Epstein in dem verrufenen Flugzeug geflogen (teilweise in Begleitung minderjähriger Mädchen) und auch mehrmals Gast auf Epsteins Privatinsel gewesen. Den Tod von Epstein bezeichnet der Spiegel konsequent als „Selbstmord“ und verschweigt seinen Lesern genauso konsequent alle merkwürdigen Umstände dieses „Selbstmordes“.

Wie der Spiegel berichtet

Am Freitag hat der Spiegel über frei gegebene Gerichtsunterlagen berichtet und ist seiner Linie treu geblieben. Die Freigabe der Unterlagen war angekündigt worden und fand gegen den Widerstand von Ghislaine Maxwell, Epsteins Komplizin, die derzeit in Haft sitzt, statt. Für den Spiegel war die größte Sensation, dass Maxwell und Epstein noch Kontakt miteinander hatten, nachdem dieser offiziell abgebrochen gewesen sein soll. Das ist sicher interessant und kann zu einer Verurteilung von Maxwell wegen Meineides führen, aber es ist nicht das interessanteste, was aus den Unterlagen hervorgeht.

Der Spiegel weiß das auch ganz genau, denn er hat den Artikel eines US-Portals erwähnt:

„Die US-amerikanische Online-Plattform „Law and Crime“ hat am Donnerstag mehr als 600 Seiten Gerichtsunterlagen aus dem Zivilprozess Virginia Giuffre (vormals Roberts) gegen Maxwell veröffentlicht. Unter ihnen ist auch eine E-Mail-Korrespondenz zwischen Maxwell und Epstein aus dem Jahr 2015.“

Was im Originalartikel zu lesen war

Der Spiegel hat den Artikel von „Law and Crime“ also gelesen, sonst hätte er ja nicht darüber berichten können. Nur über den Inhalt lässt der Spiegel seine Leser im Dunkeln. Ich zitiere aus dem Artikel und zeige auch das Foto,

 » Lees verder

%d bloggers liken dit: