Die Mega-Demo

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03-08-20 09:15:00,

Anscheinend waren die Artikel auch schon alle geschrieben, denn jetzt behaupten am 2. August alle Mainstreammedien eine Teilnehmerzahl von 17.000 bis maximal 20.000 Menschen. Offenkundig sind jene Regierungsmedien fest entschlossen, sich ihr Grab selber zu schaufeln. Denn es ist klar, dass bei jener historischen Kundgebung in etwa eine Million Teilnehmer präsent waren. Beweiskräftige Bilder und Videos von der Siegessäule zeigen: eine dichtgedrängte Masse von Teilnehmern erstreckt sich vom Brandenburger Tor bis zur Siegessäule! Das ist auf etlichen Fotos und Videos durch die sozialen Netze gegangen… Und jeder der Millionen Teilnehmer schickt das an Freunde, Bekannte, Verwandte und Kollegen. Ungefähr ein Drittel der bundesdeutschen Bevölkerung dürfte die Bilder gesehen haben und weiß jetzt, was von dem faktischen Nonsens der Regierungsmedien zu halten ist. Einfach nur peinlich.

Vergleichbare Luftbilder von der Loveparade wurden mit einer Teilnehmerzahl von einer Million untertitelt. Ein Berliner Zuschauer stand am Straßenrand während der vorherigen Demonstration, es dauerte zweieinhalb Stunden, bis der letzte Demonstrant an ihm vorbeigezogen war.

Die Teilnehmerzahl hat alle überrascht und überwältigt, Veranstalter wie Sicherheitskräfte gleichermaßen. Hochprofessionell auch die Organisation der Veranstaltung. Eine riesige Bühne in der Mitte der Strecke, flankiert von Großbildleinwänden und riesigen Lautsprecheranlagen auf der Strecke verteilt. Wegen der gigantischen Teilnehmerzahl fing die Veranstaltung eine halbe Stunde verspätet um 14.30 Uhr an. Moderator Nana feuerte die Menge an. Musikalische Darbietungen heizten ein, bevor dann Veranstalter Michael Ballweg die Rahmenbedingungen und seine Motivation für diese Veranstaltung erklärte. Erster Redner war dann Thorsten Schulte, gefolgt von Heiko Schrang und, von den Philippinen via Skype eingespielt, Oliver Janich.

Nun hätte als nächstes die Redaktion der größten deutschen Wochenzeitung Demokratischer Widerstand, geführt von Anselm Lenz, sprechen sollen, einschließlich meiner Wenigkeit. Doch dazu sollte es nicht mehr kommen, denn nun beendete die Polizei völlig überraschend die Veranstaltung. Grund: die Teilnehmer hätten die Regeln der Corona-Prophylaxe nicht eingehalten und die Veranstalter hätten die Durchsetzung der Regeln nicht gewährleisten können.

Das wurde dreimal, wie es Vorschrift ist, durchgesagt. Dann enterten Polizisten die Bühne und begannen die Veranstalter mehr oder weniger gewaltsam von der Bühne zu entfernen. Bei den Teilnehmern gab es jetzt große Irritation. Würde die Poliizei tatsächlich den Irrsinnsbefehl erhalten, eine Million Demonstranten zu verjagen? „Wir bleiben hier!“, wurde gerufen. Und es ist ein großer Augenblick eingetreten. Anstatt nun traurig und deprimiert das Feld zu räumen,

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