Twitter, Facebook und Youtube zensurieren Corona-Video

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03-08-20 10:08:00,

Urs P. Gasche / 03. Aug 2020 –

«Social Media» verbieten die Behauptungen, das Malaria-Medikament HCQ nütze gegen Covid-19, Masken aber kaum. Protest bleibt aus.

Auch wer HCQ zum Behandeln von Covid-19 für unzweckmässig hält, oder wer es als sicher annimmt, dass Gesichtsmasken – wie gerade jetzt erneut nachgewiesen – einen bestimmten Schutz vor Ansteckung bieten, sollte sich gegenteiligen Äusserungen stellen und keine Zensur akzeptieren.

Das zensurierte Video war die Aufzeichnung einer inszenierten Pressekonferenz einiger Aussenseiter-Ärztinnen und -Ärzte. Diese empfahlen das Malariamedikament Hydroxychloroquin (HCQ) als Therapie und Prophylaxe gegen Covid-19 und stellten nebenbei den Nutzen des allgemeinen Maskentragens in Frage. Das Video enthielt weder Gewaltdarstellungen noch Beschimpfungen noch sonst etwas Rechtswidriges, sondern höchstens eine falsche Darstellung eines Sachverhalts.

Initiantin des Videos vom 27. Juli war eine Gruppe von Hausärztinnen und Hausärzten mit dem Namen «America’s Frontline Doctors». Präsident Donald Trump, der HCQ schon lange empfiehlt und es eine Zeitlang selber eingenommen haben soll, teilte das Video sogleich mit seinen 84 Millionen Followern auf Twitter. Auf Facebook und Youtube wurde es ebenfalls millionenfach verbreitet. Zwei Tage später war das Video unauffindbar – sogar die Webseite der Ärztegruppe ist nicht mehr zugänglich. Der Hoster Squarespace sperrte die Seite mit der Begründung, deren Inhalte seien «false, fraudulent, inaccurate or deceiving».

  • Es ist beispiellos, dass die Besitzer von Twitter, Facebook und Google/Youtube ein solches Video, das sich rasch millionenfach verbreitete, gemeinsam aus der Welt des Internets zum Verschwinden bringen. Millionen anderer Videos, welche Sachverhalte tatsächlich oder möglicherweise falsch darstellen, müssten der Zensur ebenfalls zum Opfer fallen.
  • Unabhängig vom Wahrheitsgehalt ist es blamabel, dass grosse Medien diese Zensur nicht anprangern. Sie ist ein gefährlicher Präzedenzfall. Doch statt zu protestieren, ziehen Journalisten über die Ärztegruppe her, ohne über den Inhalt des Videos zu informieren, so dass sich die Leserschaft kein Urteil bilden kann. Oder sie informieren ihre Leserschaft überhaupt nicht über diese beunruhigende Zensur der Online-Giganten Twitter, Facebook und Google/Youtube.

Wer seither bei Google oder Youtube nach «America’s Frontline Doctors» sucht, kommt statt auf das Video und dessen Quelle seitenweise auf andere Videos und Textquellen, welche über das nicht mehr sichtbare Video herziehen. Auf der Seite von CNN begründet ein Facebook-Sprecher die Zensur mit «falschen Informationen über Behandlungen von Covid-19».

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