USA-Wahlkampf: Pannen bei Briefwahlen und wie die Internetkonzerne die Wahlen beeinflussen | Anti-Spiegel

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03-08-20 07:36:00,

Die deutschen „Qualitätsmedien“ berichten immer wieder, für Trumps Behauptung, dass Briefwahlen in den USA der Wahl-Manipulation Tür und Tor öffnen, gebe es keine Belege. Das ist gelogen, wie sich leicht überprüfen lässt. Im Gegensatz zu den deutschen „Qualitätsmedien“ berichten die russischen Medien über die Argumente beider Seiten.

Ich habe einen Beitrag des russischen Fernsehens über die politischen Ereignisse der US-Politik in der letzten Woche übersetzt. Bevor wir jedoch zu der Übersetzung kommen, zunächst ein kurzer Faktencheck zu einigen darin behandelten Themen.

Das erste Thema ist die umstrittene Briefwahl. Wegen des Coronavirus wollen die Demokraten die US-Wahlen am liebsten per Briefwahl stattfinden lassen, Trump ist dagegen und spricht von möglichen Manipulationen. Die deutschen „Qualitätsmedien“ behaupten, Trump hätte keine Belege für die Behauptung. Das stimmt nicht, denn US-Medien berichten darüber, dass es zum Beispiel bei den aktuellen Vorwahlen der Demokraten in New York, bei denen im großen Stil per Briefwahl gewählt wurde, zu massiven Unregelmäßigkeiten gekommen ist.

Ein weiteres Thema sind die Internetgiganten. Die mischen sich massiv in die US-Wahlen ein und ich habe schon letztes Jahr über eine Anhörung im Repräsentantenhaus berichtet, in der es um das Thema ging. Die deutschen „Qualitätsmedien“ haben letzte Woche über eine neue Anhörung berichtet, bei der die Chefs der großen Internkonzerne befragt wurden. Dabei haben die „Qualitätsmedien“ über das Thema der Beeinflussung der US-Wahlen durch die Konzerne allerdings nicht berichtet, obwohl es ein sehr wichtiges Thema bei der Anhörung war. Dabei hat sich bestätigt, dass die Internkonzerne genau die Methoden nutzen, über die ich schon letzten Sommer berichtet habe. Ich nehme die Details hier nicht vorweg, denn das russische Fernsehen hat – im Gegensatz zu den deutschen „Qualitätsmedien“ – darüber berichtet.

Nun folgt die Übersetzung des Beitrages des russischen Fernsehens vom Sonntag.

Beginn der Übersetzung:´

Die wichtigsten Feinde von Trump sind die Post, Google und Twitter

Die Wahlen will er nicht verschieben, aber die Ergebnisse könnte er nicht anerkennen. Weniger als 100 Tage vor dem Ende seiner ersten Präsidentschaft hat Donald Trump eine Debatte über die Verschiebung der Präsidentschaftswahlen begonnen. Das hat es in der amerikanischen Geschichte noch nie gegeben. Das ausschließliche Recht, das Datum der Abstimmung gemäß der Verfassung festzulegen, liegt beim Kongress, wo die Republikaner jetzt keine Mehrheit haben. Die Formulierung,

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