Sehenden Auges

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05-08-20 10:38:00,

Die deutschlandweit erste umfangreiche, repräsentative und abgeschlossene „Research-Gap”-Studie zu den bestehenden Mund-Nasenschutz-(MNS)Verordnungen hat womöglich unabsehbare juristische Folgen: Millionen Menschen könnten klagen, weil auftretende Belastungen, Beschwerden und bereits eingetretene Folgeschäden erstmals wissenschaftlich belastbar belegt sind. Basis der einzigartigen Datenerhebung war der eigens dazu entwickelte Fragebogen, „FPPBM”, mit insgesamt 35 Punkten.

Für Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) dürfte die Kernaussage von Studienautorin Daniela Prousa zu einem ungelegenen Zeitpunkt kommen. Denn während Spahn über Pflichttests für Reiserückkehrer nachdenkt und die Aufhebung der Maskenpflicht in Geschäften, öffentlichen Einrichtungen und öffentlichen Verkehrsmitteln strikt ablehnt, fasst die Psychologin die Ergebnisse ihrer Arbeit in einem Satz zusammen, der es in sich hat:

„Die Tatsache, dass circa 60 Prozent der sich deutlich mit den Verordnungen belastet erlebenden Menschen schon jetzt schwere psychosoziale Folgen erlebt, wie eine stark reduzierte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft aufgrund von aversionsbedingtem MNS-Vermeidungsbestreben, sozialen Rückzug, herabgesetzte gesundheitliche Selbstfürsorge bis hin zur Vermeidung von Arztterminen, oder die Verstärkung vorbestandener gesundheitlicher Probleme wie posttraumatische Belastungsstörungen, Herpes, und Migräne, sprengte alle Erwartungen der Untersucherin.”

Tatsächlich habe die Maske das Potenzial, „über entstehende Aggression starke psychovegetative Stressreaktionen zu bahnen, die signifikant mit dem Grad belastender Nachwirkungen korrelieren”.

Prousa steht mit ihrer Meinung nicht allein. Etliche Psychologen befassten sich mit dem Maskenproblem — und die meisten gelangten zu verheerenden Ergebnissen. Die zu ignorieren, wäre laut Prousa fatal.

„Wie können andernfalls etwaige kritische Auswirkungen im Rahmen einer hochwertigen ’Gesundheitsfürsorge für die Bevölkerung’ zeitnah festgestellt werden?”, fragt die Psychologin und wirft eine weitere Frage in den Raum:

„Wie kann andernfalls der rechtsstaatliche Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, auch unter Beachtung der Nutzen-Schaden-Relation, überhaupt geprüft werden?”

In diesem Sinne wolle ihre Studie durch Aufzeigen der Schadensseiten der Mund-Nasenschutz-Verordnungen den „wissenschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Blick weiten”.

Psychologen stellten laut Prousa bereits Veränderungen im subjektiven Selbsterleben und in der eigenen Identitätswahrnehmung von Menschen fest, die Masken trugen. Auch Klaustrophobie, Plastikgeschmack und Diskomfort sind den Wissenschaftlern zufolge unangenehme Nebenwirkungen des politisch auferlegten Zwangs.

So berichtete beispielsweise die Kasseler Psychologin Antje Ottmers am 6. Juli in der Hessische Niedersächsische Allgemeine, HNA, über ihre Praxiserfahrungen mit Patienten, die Masken getragen hatten. „Auch Traumapatienten sind durch den neuen Zwang angetriggert worden. Das Ohnmachtsgefühl hat teils zu massiven Selbstverletzungen geführt.”

Die allgemeine Corona-Situation verschlimmert die Lage deutlich,

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