Widersprüchliche Stimmen aus den USA zum “Tag der Freiheit” in Berlin | KenFM.de

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06-08-20 01:10:00,

Von Wolfgang Effenberger.

Die New York Times schrieb auf Twitter:

„Dies war der Schauplatz in Berlin, wo schätzungsweise 17.000 Menschen sich den sozialdistanzierenden und maskierenden Forderungen widersetzten, um sich einem Protest anzuschließen, der von Neonazi-Gruppen, Verschwörungstheoretikern und anderen unterstützt wurde, die sagten, sie hätten die Beschränkungen satt.“ (1)

Dieser Text ist weitgehend identisch mit den offiziellen Verlautbarungen aus Berlin.

Eine völlig andere Sichtweise auf die Vorgänge hat der US-amerikanische Arzt und Politiker Ronald Ernest „Ron“ Paul. Er ist Mitglied der Libertarian Party und war zwischen 1976 und 2013 als Republikaner Abgeordneter im Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten und kandidierte 1988, 2008 und 2012 bei den US-Präsidentschaftswahlen.

In seinem Institut „For Peace and Prosperity“ erschien am 3. August sein Artikel:

„Die Europäer erwachen aus staatlicher Covid-Tyrannei“(2)

„Zehntausende Deutsche marschierten am Samstag durch Berlin, proklamierten einen „Tag der Freiheit“ und forderten ein Ende der von der Regierung verordneten Gesichtsmasken und der „sozialen Distanzierung“. Auch in Großbritannien und den Niederlanden gab es große Proteste gegen die tyrannischen Aktionen ihrer Regierungen als Reaktion auf den Ausbruch des Coronavirus.“ Dann zählte Paul Inhalte einiger Demo-Plakate auf, wie „Wir werden gezwungen, einen Maulkorb zu tragen“, „Natürliche Immunität statt Impfung“ und „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns unsere Freiheit klaut!“

Dann ging Ron Paul auf die Twitterbotschaft der New York Times ein, „dass die Massen der Berliner Demonstranten alle „Nazis“ und „Verschwörungstheoretiker“ seien“ und fragt: „Will uns das „paper of record“ wirklich glauben machen, dass vielleicht eine Million Nazis in den Straßen Berlins aktiv waren? Wäre das nicht alarmierend?“ Weiter verweist Paul auf die Tatsache, „dass die Europäer erkennen, dass ihre von der Regierung verordneten Abriegelungen wenig oder gar nichts zum Schutz vor dem Virus beigetragen haben, während sie gleichzeitig eine wirtschaftliche Katastrophe und unsägliches menschliches Leid verursacht haben.“

„Während die Europäer aufwachen“, so Ron Paul, „schlafen die Amerikaner leider immer noch, während unsere Freiheiten weiterhin mit Füßen getreten werden.

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