Die maßlose Maskerade

die-maslose-maskerade

07-08-20 04:38:00,

Eine verordnete Maßnahme, die augenscheinlich vom Sinne losgelöst und dabei sogar schädlich ist und doch von einem Großteil der Bevölkerung anstandslos umgesetzt wird, machte mich in publizistischer Hinsicht ratlos. Daher erschien mir eine Stellungnahme zum Thema Maskenpflicht viele Wochen vermessen, insofern erwachsene, selbstverantwortliche Menschen betroffen sind.

Dieser Umstand änderte sich, als ich ganz persönlich auf mein vermeintliches Fehlverhalten hingewiesen wurde: Ich hatte maskenlos, dafür mit Attest bestückt einen Bio-Supermarkt betreten. Ich wollte tatsächlich bar einer geeigneten Haltung und Garderobe für diesen im Jahr 2020 politischen Akt, mit zwei unserer Töchter Einkäufe erledigen und wurde dabei quasi kalt erwischt.

„Es ist nicht richtig, was Sie da tun!“, sprach es mich an, durch die Bananen. „Sie stecken mich an.“ Der Herr, der gut Bescheid wusste, befand es nicht für nötig, mir bei seiner Einlassung in die Augen zu blicken — wohl wissend, dass ich ohnehin nicht das Wesentliche erkennen könnte. Er hatte sich weitgesichtig verhängt.

Nun, was entgegnet man in der Kürze?

So entstand also dieser Text.

Tatsächlich hat sich in der Breite der Bevölkerung keine Sachkenntnis durchgesetzt, wie erforderlich das Maskentragen im Alltag ist. Wer im Juli 2020 seinen Fuß vor die Tür setzt, erlebt bei seinen Mitmenschen, dass sie Sinn und Unsinn verordneter Maßnahmen weitgehend nicht hinterfragen. Stattdessen scheint das Bedürfnis übermächtig, sich einem verordneten Konsens nicht entgegen zu stellen, selbst, wenn das eigene Risiko deutlich erfahrbar ist, sobald sich die Atemluft beim Nähern eines Stoffes Richtung Mund und Nase reduziert.

Aufgrund der freilich massiven gesundheitlichen Risiken und Nachteile, die das Tragen von Stoffen vor Mund und Nase mit sich bringen, sowie der Risiken für unsere, freilich bereits massiv geschädigte, freiheitlich-demokratische Grundordnung, betrachte ich es als dringlich, meinen Beitrag zur sachlichen Aufklärung zu leisten.

Der offenbar verfolgte und offiziell verkündete Zweck liegt darin zu verhindern, dass sich das Virus Sars-CoV-2 ungehemmt ausbreitet. Soweit hiermit kein offensichtlich verfassungswidriger Zweck verfolgt wird und das gewählte Mittel, die Pflicht Mund und Nase zu bedecken zumindest mit der Möglichkeit, sich durch ein ärztliches Attest davon befreien zu lassen, legal erscheint, muss die Geeignetheit der Maßnahme zur Erreichung des legitimen Zwecks geprüft werden.

Sofern einen die Anwendung der Ratio, also der Vernunft, nicht restlos verstört, müsste man jedoch zunächst konstatieren, dass die Notwendigkeit,

 » Lees verder

%d bloggers liken dit: