Gefährlicher Irrtum

gefahrlicher-irrtum

09-08-20 07:02:00,

So soll nun folgenden Fragen nachgegangen werden: Welche Maßnahmen könnten wir ergreifen, die uns gesundmachen, uns innerlich stärken? Und welche Konzepte können wir entwickeln, um „Covid-20“ oder „-21“ beziehungsweise andere Nachfolge-Virenstämme zu verhindern? Und wie können wir trotzdem die durch Corona stark gefährdeten Zielgruppen — alte und stark vorerkrankte Menschen — schützen?

Wo liegen denn die tieferen Ursachen für Schweinegrippe, Vogelgrippe, Sars, Covid-19? Viele der Erregerwellen der letzten Jahre haben mit Tieren zu tun, wie schon die Namen sagen, Vogelgrippe, Schweinegrippe, mit Tieren in Massenhaltung, die unter grausamen Bedingungen ihr Leben fristen. Jedem Menschen mit einem Herz für Tiere kommen die Tränen, wenn er die heute übliche Massen-Schweinehaltung sieht. Die Hühnerhaltung für Eier findet zum großen Teil in Mini-Käfigzellen, ohne Sonne, in vielen Stockwerken, ohne Erde statt. Viele unserer Schlachthühner sehen ihr ganzes Leben keinen einzigen Sonnenstrahl, haben nie einen Wurm gepickt und werden vollgepumpt mit Antibiotika. So etwas essen wir. Das nehmen wir in uns auf. All das Leid.

Bei Covid-19 tauchen bemerkenswert häufig die Schlachthöfe als besonders schlimme Erregerzentren auf, Stichwort Tönnies. Also Fabriken, in denen wiederum Tiere unter schrecklichen Bedingungen abgeschlachtet werden. Warum treten gerade hier so viele Covid-Infektionen auf?

Es scheint fast so, als käme auf unsere Häupter zurück, was wir den von uns so erbarmungslos behandelten armen Tieren antun.

Also wäre das Erste, was wir als Vorbeugungsmaßnahmen tun könnten, die industrielle Massentierhaltung und die Massentierschlachtung abzubauen, die industriellen Großagrarfabriken, und zwar sowohl die Produktion, also die landwirtschaftlichen Großbetriebe, als auch die industrielle Weiterverarbeitung. Unsere derzeitige industrielle Großlandwirtschaft misshandelt nicht nur in erheblichem Umfang unsere Tiere, sondern bringt in großem Ausmaß Pestizide aus, die Erde, Wasser, Luft und Tiere stark belasten — und letztlich auch uns. Sie verwendet große Mengen mineralischen Dünger, der die Böden auslaugt und die Biodiversität schädigt. Kurz:

Die industrielle Landwirtschaft sorgt häufig nicht gerade für unsere Gesundheit. Lasst uns dieses ungesunde System abbauen! Seit Jahrzehnten zeigt die steigende Zahl ökologisch wirtschaftender Bauernhöfe, dass es auch ohne Pestizide und Mineraldünger geht.

Es wird immer wieder argumentiert, ökologische Landwirtschaft sei zu teuer, wir könnten sie uns nicht leisten. Das ist eine interessengeleitete, irreführende Argumentation. Das Billigfleisch von Tönnies ist vermutlich das teuerste Fleisch, das wir uns jemals geleistet haben, wenn wir alle Kosten, die dadurch entstanden sind, mit einbeziehen.

 » Lees verder

%d bloggers liken dit: