Maidan 2.0 bisher erfolglos – Die Lage in Weißrussland | Anti-Spiegel

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11-08-20 04:31:00,

In der Nacht zum Dienstag ist es in mehreren weißrussischen Städten erneut zu Unruhen gekommen. Wie üblich ist interessant, was im Westen lieber nicht berichtet wird. Auch die Reaktionen des Westens sind bemerkenswert.

In der Nacht ist es in Weißrussland wieder zu Straßenschlachten gekommen. Die Unruhen, die in mehreren Städten stattfinden, wurden von verschiedenen Aktivisten im Internet angefeuert, über deren Hintergründe, Finanzierung und Partner man kaum etwas erfahren kann. Es gibt jedoch erste Hinweise.

Wieder einmal Soros

Der Spiegel berichtete in einem Artikel darüber, dass das Internet in Weißrussland gestört sei. Das bestätigen alle Seiten, nur über die Gründe gibt es unterschiedliche Theorien. Während die Opposition der Regierung vorwirft, das Internet gesperrt zu haben, um Protestaufrufe in sozialen Netzwerken zu unterdrücken, spricht die Regierung von einem Angriff aus dem Ausland. Beides ist möglich: die Regierung hätte allen Grund, nach den Erfahrungen bei anderen Farbrevolutionen das Internet zu sperren. Aber auch die Opposition könnte davon profitieren, wenn sie die Behinderungen des Internets als eine Unterdrückungs-Aktion der Regierung darstellt.

In dem Spiegel-Artikel wurde ein offener Brief von regierungskritischen NGOs erwähnt, in dem diese sich an das Büro des Hohen Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte wenden. Die Liste der NGOs, die den Brief unterschrieben haben, ist vielsagend. Zu den Unterzeichnern gehören gleich mehrere Helsinki-Kommitees aus verschiedenen Ländern, es sind keineswegs mehrheitlich weißrussische NGOs. Der Spiegel hat zwar nicht gelogen, aber das Entscheidende verschwiegen. Dort hieß es:

„Von den Störungen seien unter anderem Social-Media-Dienste wie YouTube, Instagram, Twitter, Facebook, Viber, die russische Facebook-Alternative Vkontakte und der Messengerdienst Telegram betroffen, heißt es in einem offenen Brief an mehrere Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen, den zehn belarussische Nichtregierungsorganisationen verfasst haben.“

Was der Spiegel verschweigt ist, dass auch noch 20 NGOs unterschrieben haben, die nicht aus Weißrussland kommen. Der offene Brief belegt, dass die Proteste in Weißrussland keineswegs ohne Unterstützung aus dem westlichen Ausland auskommen, im Gegenteil. Das bestätigt, was Präsiden Lukaschenko gestern sagte: Er sagte, dass die Geheimdienste die Kommunikation der Organisatoren mit ihren „Chefs“ abgehört haben und dass diese in Warschau, Prag, Litauen und London sitzen. Und die Helsinki-Kommitees, von denen mehrere den offenen Brief unterschrieben haben, sind de facto Tochterorganisationen von George Soros´ Open Society Foundation.

Über die weißrussischen NGOs, die den Brief unterschrieben haben,

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