US-Wahlkampf: Corona is everywhere | Anti-Spiegel

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12-08-20 05:04:00,

Da ich schon länger nicht mehr über den US-Wahlkampf berichtet habe, ist die Ernennung der Vizepräsidentschaftskandidatin von Joe Biden eine gute Gelegenheit, einen Blick auf die wichtigsten Meldungen der letzten Zeit und ihre Hintergründe zu werfen.

Die aktuelle Meldung ist schnell erzählt. Joe Biden hat bekannt gegeben, dass er sich für die Senatorin Kamala Harris entschieden als Vizepräsidentschaftskandidatin entschieden hat. Die Meldung ist unspektakulär, die Dame ist völlig unerfahren und hat sich bisher nicht durch irgendwelche Qualifikationen hervorgetan. Sie ist erst seit 2017 im US-Senat, vorher was sie Staatsanwältin.

Ihre Qualifikationen können also nicht der Grund für ihre Ernennung gewesen sein und das wird auch offen gesagt. Sie hat sich nur durch zwei Eigenschaften qualifiziert, für die sie nichts kann: Erstens ist sie schwarz und zweitens ist sie ein Frau, mehr brauchte es nicht. Im Spiegel wurde es so formuliert:

„Der demokratische Präsidentschaftskandidat liegt in den landesweiten Umfragen zehn Prozentpunkte vor Trump. Seine Kandidatin soll ihm vor allem nicht schaden. (…) Harris verschreckt nicht. Sie begeistert auch nicht. (…) Dass sie Wähler begeistern kann, hat sie noch nicht bewiesen. Aber ihre Aufgabe ist es vor allem, keine Wähler zu verprellen.“

Das ist bedenklich, immerhin ist Joe Biden 77 Jahre alt und seine öffentlichen Aussetzer weisen auf eine fortschreitende Demenz hin. Dass er im Falle eines Wahlsieges die vollen vier Jahre Amtszeit durchsteht, ist nicht sehr wahrscheinlich. Sollte Biden vorher abtreten, dann würde Harris Präsidentin werden. Und da muss man sich schon fragen, ob jemand, deren einzige Qualifikationen darin bestehen, erstens schwarz, zweitens Frau zu sein und drittens keine Wähler zu verprellen, wirklich ausreichend für ein so wichtiges Amt, wie die Präsidentschaft der USA, geeignet ist.

Was man von der Dame erwarten kann, wird die Zeit zeigen. Daher kommen wir nun zu den wichtigsten Meldungen der letzten Woche.

Probleme mit der Briefwahl in den USA

Auf die Probleme mit der Briefwahl habe ich schon ausführlich hingewiesen. Die Details finden Sie hier.

Um nicht alles zu wiederholen, hier nur kurz: Das erste Problem sind die Wahllisten, die in den USA sehr ungenau geführt werden. Dabei gehen Wahlbenachrichtigungen an Verstorbene und auch an Menschen raus, die längst umgezogen sind. Im Wahllokal kann man kontrollieren, wer da mit dem Wahlzettel kommt,

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