Notwendiger Strategiewechsel

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13-08-20 08:48:00,

Die Letalität von Covid-19 liegt im Bereich von Grippeinfektionen, denn gegen das „neuartige“ Coronavirus haben sehr wohl etliche Menschen eine Immunität entwickelt. Seit Mitte März könnte das jeder wissen, der auf den meist zitierten medizinischen Wissenschaftler John P. Ioannidis gehört hat. Er schrieb am 17. März 2020 in Statnews:

„Selbst einige seit Jahrzehnten bekannte sogenannte milde Erkältungs-Coronaviren können Todesfälle von bis zu 8 Prozent aufweisen, wenn sie ältere Menschen in Pflegeheimen infizieren. Tatsächlich infizieren solche ‚milden’ Coronaviren jedes Jahr zig Millionen Menschen und machen 3 bis 11 Prozent der in den USA hospitalisierten Personen mit Infektionen der unteren Atemwege jeden Winter aus.“

Ioannidis bezog sich dabei auf eine Studie über den Ausbruch einer Erkältungswelle im Sommer 2003 in einem kanadischen Pflegeheim. Verursacht wurde sie vom bekannten Corona-Erkältungsvirus CoV-OC43. Die Forscher waren überrascht, als sie herausfanden, dass sie die Viren sowohl mit einem PCR-Test für SARS-CoV-1 als auch für CoV-OC43 identifizieren konnten. Die Ähnlichkeit musste also sehr groß sein. Auch die gefundenen Antikörper erwiesen sich als kreuzreaktiv gegen beide Viren, waren also als Waffe des Immunsystems gegen beide tauglich und erfolgreich.

Veröffentlicht wurde die Studie Ende 2006. Seither weiß man also um die enge Verwandtschaft der beiden Virenarten und auch über die Gefährlichkeit bei älteren Menschen mit Vorerkrankungen.

Ioannidis gab in seinem Artikel auch die Letalität von Covid-19 mit einer Spanne von 0,025 bis 0,625 Prozent an, mit einem wahrscheinlichsten Wert von 0,125 Prozent. Das wusste der Wissenschaftler schon Mitte März 2020.

Die Fähigkeit des Immunsystems, SARS-CoV-2 durch Antikörper und T-Zellen zu bekämpfen, die bei Infektionen mit einem der Corona-Erkältungsviren entwickelt wurden, wird nun in immer mehr Studien bestätigt.

Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass sich in der Bevölkerung eine weit reichende Immunität gegen SARS-CoV-2 entwickelt hat, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen.

Ebenso zeigen Studien, dass die PCR-Tests wenig aussagekräftig sind und Antikörper relativ rasch verschwinden. Politische Maßnahmen, die sich an den Ergebnissen dieser beiden Tests, ob mit der PCR-Methode oder auf Antikörper, orientieren, beruhen also auf einer falschen Datenbasis. Der sichere Weg wäre, sich an einer nachgewiesenen Immunität durch Tests auf T-Zellen zu orientieren.

Laut mehreren aktuellen Studien besteht nach Infektionen mit Erkältungs-Coronaviren bis zu 81 Prozent Immunität durch auf SARS-CoV reagierende T-Zellen.

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