Joe Bidens Wahl von Kamala Harris zur Vizekandidatin besiegelt Trumps Wiederwahl

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14-08-20 07:10:00,

Am Dienstag verkündete Joe Biden, er werde zu den Präsidentschaftswahlen im November mit Senatorin Kamala Harris aus Kalifornien als Vizekandidatin antreten. Insbesondere von vielen Liberalen wird die Wahl der charismatischen Harris mit indisch-jamaikanischen Wurzeln euphorisch gefeiert. Die Juristin bezeichnet sich selbst gerne als „progressive Strafverfolgerin“, doch ihre Geschichte als kalifornische Generalstaatsanwältin demontiert diesen hartnäckigen Mythos. Harris ist eine knallharte Law-and-Order-Politikerin und gehört zum Zentrum der Partei. Ihre Wahl verdeutlicht einmal mehr die pathologische Angst des Demokraten-Establishments vor allem, was auch nur im Ansatz nach links riechen könnte – sie besiegelt Trumps Wiederwahl. Von Jakob Reimann.

Am Dienstag verkündete der designierte Präsidentschaftskandidat der Demokraten Joe Biden, bei den Wahlen im November zusammen mit Kamala Harris anzutreten, die damit in einem historischen Schritt die erste schwarze Frau auf einem Präsidentschaftsticket der beiden großen Parteien ist. Die Entscheidung kam durchaus überraschend, kam es bei den Präsidentschafts-TV-Duellen der Demokraten – Harris wollte selbst Präsidentin werden – mehrfach zu heftigem Streit zwischen beiden. Joe Biden ist vier Jahre älter als Trump und wäre, falls gewählt, mit 78 Jahren der zur Amtseinführung mit Abstand älteste Präsident der US-Geschichte. Bidens mentaler Verfall der letzten Jahre ist wohldokumentiert und traurig mitanzusehen.

Auf öffentlichen Veranstaltungen und in Interviews stammelt er oft vor sich hin, vergaß das Wort „Gott“ und mehrfach Barack Obamas Namen, verwechselte seine Frau mit seiner Schwester und Theresa May und Angela Merkel jeweils mit Maggi Thatcher. Biden sollte sich zur Ruhe setzen und seinen Lebensabend genießen, nicht das mächtigste politische Amt der Welt anstreben. Angesichts seiner schwindenden Verfassung würde Kamala Harris als Vizepräsidentin eine ungewöhnlich bedeutende und mächtige Position einnehmen – womöglich fast vergleichbar mit Dick Cheney unter der Präsidentschaft von George Bush, der geistig ebenfalls außerstande war, das Amt seriös zu bekleiden. Auch ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass Harris – Wir wollen es nicht hoffen! – bei einem Totalausfall von Biden die US-Präsidentschaft gar vollständig übernehmen müsste. Es ist also angebracht, einen genaueren Blick auf die frischgebackene Vizekandidatin zu werfen.

Harris – die knallharte Law-and-Order-Politikerin

1999 wurde der Elektriker George Gage angeklagt, mehrere Jahre zuvor seine Stieftochter Marian sexuell missbraucht zu haben. Die Anklage gründete sich auf die Aussage Marians. Gage, der über keinerlei Vorstrafen verfügte, wies die Vorwürfe vehement zurück und wurde schließlich von einer Jury zu 70 Jahren Haft verurteilt.

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