Briefwahl ist nicht gleich Briefwahl – Wie unwahr die Medien über den Streit im US-Wahlkampf berichten | Anti-Spiegel

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15-08-20 04:53:00,

In den USA dreht sich derzeit alles um die Frage der Briefwahlen. Die deutschen „Qualitätsmedien“ melden, Trump sei gegen die Briefwahlen und verhindere die Finanzierung der Post. Was ist da dran und was hat Trump wirklich gesagt?

Seit Wochen werfen deutsche „Qualitätsmedien“ und US-Medien, die die Demokraten unterstützen, Trump vor, er würde ohne Belege vorzulegen behaupten, dass Briefwahlen unsicher und anfällig für Fälschungen seien. Diese Aussagen stimmen nicht, denn Trump nennt sehr wohl Belege, wie ich hier aufgezeigt habe.

Die Probleme bei einer US-Briefwahl

Kurz gesagt geht es um zwei Probleme: Erstens werden die Wählerlisten in den USA sehr ungenau geführt, da es in den USA kein Meldewesen gibt. Das führt dazu, dass es normalerweise bei jeder US-Wahl in Deutschland Artikel zu lesen gibt, in denen dieses Problem thematisiert wird, denn es werden auch längst Verstorbene oder Menschen, die längst umgezogen sind, noch in den Listen geführt.

Das ist kein Problem, solange man sich im Wahllokal ausweisen muss. Wenn aber nun die Wahlzettel pauschal an alle Wähler verschickt werden und niemand weiß, wer sie bekommt, ausfüllt und in die Briefkästen wirft, dann ist der Manipulation Tür und Tor geöffnet, denn es können ja sogar falsche Wahlzettel gedruckt und eingeworfen werden, das kann niemand überprüfen.

Aktuelle, per Briefwahl durchgeführte Vorwahlen gezeigt, welches Chaos die Briefwahlen verursachen können, selbst wenn es nur einen Kandidaten (Joe Biden) gibt. Die US-Zeitschrift Time zum Beispiel sprach von einem „Chaos“ bei den Wahlen in New York. Und New York ist nur ein Beispiel von vielen.

Nur bei dieser US-Wahl fehlen in Deutschland Berichte über die Probleme mit den Wählerverzeichnissen, die wir sonst bei jeder US-Wahl in deutschen Medien lesen konnten, denn das würde ja die Argumentation von Trump stützen.

Das zweite Problem ist, dass niemand die Briefkästen bewacht und da in den USA immer noch die Unruhen der von den Demokraten finanzierten Black Lives Matter Bewegung toben, kann niemand garantieren, dass die sich nicht berufen fühlen, zum Beispiel Briefkästen in republikanisch dominierten Vierteln oder Städten anzuzünden.

Was die deutschen „Qualitätsmedien“ vereinfachen und verfälschen

Die deutschen Medien berichten bewusst falsch, wenn sie behaupten, Trump sei gegen eine Briefwahl. Es gibt in den USA eine Briefwahl, wie in Deutschland auch.

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