Mitten in der Coronakrise soll Jens Spahn sich eine Luxusvilla gekauft haben

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16-08-20 04:53:00,

Daniel Funke und Jens Spahn. Bild: Martin Kraft/CC BY-SA-4.0

Der Bundesgesundheitsminister soll sich mit seinem Mann wegen “ständiger Kontaktaufnahmen” zunehmend unwohl gefühlt haben und geht nun auf Distanz

Stimmt es? Business Insider berichtet, dass Gesundheitsminister Jens Spahn mit seinem Ehemann Daniel Funke, der das Hauptstadt-Büro von Hubert Burda Media leitet, eine denkmalgeschützte Luxusvilla in Berlin für mehr als 4 Millionen Euro gekauft haben soll. Das mitten in der Corona-Krise. Der vierzigjährige Spahn hatte mit einschneidenden Maßnahmen auf die Pandemie reagiert, die das Leben der Menschen und die Wirtschaft massiv betroffen haben. Ist es eine gute Gelegenheit, als verantwortlicher Minister zu demonstrieren, dass man viel Geld investiert, um sich persönlich ein besseres Wohnen zu sichern?

Die zuletzt 1950 umgebaute Villa soll 300 Quadratmeter groß sein und renoviert werden. Rätselhaft ist, wie Spahn dies finanziert, der als Minister 20.000 Euro monatlich verdient. Sein Ehemann soll 42.000 Euro verdienen. Spahn könnte sein Appartment, zuletzt angeblich an FDP-Chef Lindner – das passt – vermietet und als Sicherheit für die Kreditaufnahme eingesetzt haben.

Wenn die Information zutreffen sollte, kommt Spahn natürlich nicht gut weg. Er selbst hat sich bislang nicht zum Erwerb der Villa und zur Finanzierung geäußert. Der als CDU-Shootingstar gehandelte Spahn, der mit Laschet und Merz um den Parteivorsitz und auch die Bundeskanzlerkandidatur konkurriert, dürfte in der Corona-Krise, in der sich der Staat massiv neu verschuldet hat, mit dem Kauf keine Punkte sammeln. Während die einen um ihren Job und ihr Einkommen oder ihre Bildungsaussichten sorgen müssen, vermehrt der dafür Mitverantwortliche sein Vermögen. Eine politisch unkluge Entscheidung.

RTL will als Grund erfahren haben, dass sich die beiden in ihrer Wohnung in Schöneberg unwohl gefühlt hätten. Von den “ständigen Kontaktaufnahmen” fühlten sie sich “gestört und eingeengt”. Von Spahn heißt es nach RTL aus seinem “Umfeld”, er sei “mehrmals in den vergangenen Wochen vor seiner Haustür angesprochen” worden, dabei seien nicht immer positive Worte gefallen.

Das kann man sich vorstellen, denn in Teilen der Bevölkerung wird der Bundesgesundheitsminister mit der von ihm getragenen Corona-Politik scharf kritisiert und bei Gelegenheit wahrscheinlich wütend beschimpft. Mit der Reisewarnung für Spanien meinte er jetzt, “Partyurlaub” sei derzeit “unverantwortlich”. Ob der Umzug in die neue “Luxusvilla”

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