Demenzverdacht – Ist Joe Biden noch in der Lage, ein zusammenhängendes Interview zu geben? | Anti-Spiegel

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18-08-20 10:01:00,

Wie unkritisch die deutschen Medien für Joe Biden Wahlpropaganda machen, zeigt sich an einem aktuellen Spiegel-Artikel. Das ist an sich nicht neu, aber der Spiegel-Artikel über ein Interview von Joe Biden mit einer Rapperin zeigt das besonders anschaulich.

Der Spiegel-Artikel mit der Überschrift „Biden im Interview mit Rapperin Cardi B – „Ihr werdet Dinge ändern!““ ist reine Wahlpropaganda und er klingt gerade so, als könnten die Deutschen an den US-Wahlen teilnehmen. Wie unsinnig das Interview war, zeigt sich schon an dieser Stelle im Artikel:

„Zunächst aber legte Cardi B, die bei den Vorwahlen Bidens linksgerichteten Rivalen Bernie Sanders unterstützt hatte, dem Präsidentschaftskandidaten eine lange Wunschliste vor: kostenlose Gesundheitsversorgung, kostenlose Hochschulbildung, ein Ende der Polizeigewalt gegen Afroamerikaner.“

Traumtänzerei

Diese Forderungen wird Biden natürlich nie umsetzen, denn das hätte er schon früher tun können, als er mit Obama an der Macht war und die Forderungen sind ja alle nicht neu.

Aber das Gesundheitssystem in den USA ist das teuerste der Welt und die Lobbyisten sind so mächtig und die finanziellen Interessen der Versicherungsgesellschaften, privaten Krankenhauskonzerne und der Pharmaindustrie, die alle hervorragend an der heutigen Situation verdienen, werden einschneidende Änderungen, die ihre Gewinne schmälern, verhindern. Und solange die Gesundheitsversorgung so teuer ist, wird es für den Staat schlicht unbezahlbar, eine kostenlose Versorgung anzubieten. Die Forderung ist völlig realitätsfern, aber sie klingt toll.

Gleiches gilt für die Hochschulbildung, denn auch da sind es private Universitäten, die von dem System der kostenpflichtigen Ausbildung profitieren. Und was die Polizeigewalt gegen Schwarze angeht, da hat der schwarze Präsident Obama rein gar nichts geändert und die aktuelle Vizepräsidentschaftskandidatin Harris hat als Generalstaatsanwältin tausende Schwarze wegen Marihuana-Konsum für Jahre hinter Gitter gebracht. Weder Biden noch Harris sind in der Vergangenheit mit irgendwelchen politischen Maßnahmen aufgefallen, die an der Situation der Schwarzen in den USA etwas zum Besseren geändert hätten.

Aber all das erfährt der Spiegel-Leser nicht, stattdessen kommen danach in dem Spiegel-Artikel die typischen Politiker-Plattitüden von Biden:

„Es gibt keinen Grund, warum wir all das nicht haben können“, antwortete Biden. „Präsidenten müssen Verantwortung übernehmen.“ Er warf Trump vor, die Gesellschaft zu spalten, Vorurteile zu schüren und Hass zu verbreiten. (…) Biden betonte, junge Wähler könnten bei der Präsidentschaftswahl den Ausschlag geben: „Deine Generation kann darüber entscheiden, was bei der nächsten Wahl passiert“,

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