Maskenpflicht: “Psychologischer Effekt” oder echter Nutzen? | www.konjunktion.info

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18-08-20 09:51:00,

Masken - Bildquelle: Pixabay / geralt; Pixabay License

Masken – Bildquelle: Pixabay / geralt; Pixabay License

Als Ende Juli die Maskenpflicht in Österreich wieder für bestimmte Bereiche eingeführt wurde, sagte der dortige Gesundheitsminister Anschober in einem ZIB2-Interview, dass man mit der “Wiedereinführung der Maskenpflicht” auch auf den psychologischen Effekt setze:

Auch Anschober verteidigte die Maskenpflicht in Supermärkten, Post- und Bankfilialen: “Da muss man als Bürger hingehen, das sucht man sich nicht aus.” Nun gelte es, die Risikogruppe vermehrt zu schützen. Der Mund-Nasen-Schutz erfülle auch ein psychologisches Kriterium, indem er daran erinnert, wie wichtig der Mindestabstand ist. Anschober: “Es ist nicht alles in Ordnung.” Und Anschober appellierte an die Bevölkerung sich gut zu überlegen, ob man nun wirklich ins Ausland und insbesondere in Risikogebiete fahren müsse.

Kritische Geister sehen die Maske als Zeichen der Unterdrückung und bezweifeln stark deren medizinischen Nutzen – gerade jener selbstgebastelten Masken aus irgendwelchen Stoffen, die in Heimarbeit genäht wurden. Selbst der Nutzen von FFP1/2/3-Masken ist nach logischen Gesichtspunkten fraglich. So können wir nach offiziellen Angaben des RKI die Partikelgröße von SARS-CoV-2-Viren Folgendes lesen:

Der Hauptübertragungsweg für SARS-CoV-2 ist die respiratorische Aufnahme virushaltiger Flüssigkeitspartikel, die beim Atmen, Husten, Sprechen und Niesen entstehen. Je nach Partikelgröße unterscheidet man zwischen Tröpfchen (größer als 5 µm [Anmerkung http://www.konjunktion.info: entspricht 500 Nanometer]) und Aerosolen (feinste luftgetragene Flüssigkeitspartikel und Tröpfchenkerne, kleiner als 5 µm), wobei der Übergang zwischen beiden Formen fließend ist. Während insbesondere größere respiratorische Tröpfchen schnell zu Boden sinken, können Aerosole auch über längere Zeit in der Luft schweben und sich in geschlossenen Räumen verteilen. Ob und wie schnell die Tröpfchen und Aerosole absinken oder in der Luft schweben bleiben, ist neben der Größe der Partikel von einer Vielzahl weiterer Faktoren, u. a. der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit, abhängig.

Das Portal Lungenärzte im Netz schreibt auf seiner Webseite, dass Coronaviren maximal 160 Nanometer groß sind:

Denn auch die Ausatemluft kann Viren enthalten. Wie Influenzaviren sind vermutlich auch Coronaviren in der Ausatemluft eines Infizierten nachweisbar. Viren wie z. B. Influenza (mit einer Größe von 120 nm) und Corona (mit max. 160 nm) fliegen nicht vereinzelt in der Luft herum, sondern sind in der Luft immer in größere Tröpfchen eingeschlossen,

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