Der angepasste Präsident

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19-08-20 10:32:00,

Sehr geehrter Herr Bundespräsident Steinmeier,

ich schreibe diesen offenen Brief in der Hoffnung, dass er Sie auf irgendeinem Wege erreicht. Ich schreibe ihn aus großer Sorge um unser Land, Sorge um unsere Demokratie, Sorge um den Fortbestand Europas sowie zunehmender Sorge um das wirtschaftliche und gesundheitliche Wohlergehen unserer Nachfolge-Generationen.

Ich bin mir sicher, dass meine Sorgen von einem ständig steigenden Anteil der gesellschaftlichen Mitte in Deutschland inzwischen geteilt werden; ich bin mir auch deswegen so sicher, weil ich in den letzten Wochen viele Gespräche geführt habe, die mir dies aufgezeigt haben, Gespräche mit „ganz normalen Menschen“, keinen rechts-extremen, keinen links-extremen und auch keinen „Verschwörungs-Theoretikern“.

Sehr viele Gespräche führte ich zum Beispiel auf der Berliner Groß-Demo am 1. August. Auch mit Polizisten. Diese bunte Demonstration gegen die Unverhältnismäßigkeit der Maßnahmen gegen die „Corona-Pandemie“ hat eine Vielzahl von Bürgern der sogenannten Mitte auf die Straße gebracht, nach meinen eigenen Beobachtungen und Berechnungen waren es zumindest mehrere Hunderttausend, die sich an diesem 1. August 2020 friedlich versammelt hatten, um gemeinsam ein Zeichen zu setzen.

  • Ein Zeichen gegen zunehmende Zensur in Medien und im Internet.
  • Ein Zeichen gegen den fehlenden, da unterdrückten Diskurs über die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen.
  • Ein Zeichen gegen die zunehmenden Einschränkungen unserer Grundrechte.
  • Ein Zeichen gegen die zunehmend weiter klaffende Schere zwischen arm und reich in unserer Gesellschaft, durch steigende Insolvenzzahlen, Arbeitslosigkeit und wirtschaftliche Unsicherheit, die nicht Folgen des Virus, sondern Folgen der deutlich überzogenen Maßnahmen sind.
  • Ein Zeichen gegen die fehlende 4. Gewalt in unserem Land, die Publikative, also unsere Qualitäts-Medien, auch die öffentlich-rechtlichen, die kritiklos und ohne zu hinterfragen seit Monaten vor allem Panik in der Bevölkerung verbreiten. Panik, die, noch dazu über so eine lange Zeit aufrechterhalten, zwangsläufig zu gesundheitlichen Schäden führt.
  • Ein Zeichen gegen die Spaltung unserer Gesellschaft durch die hasserfüllte Sprache in sozialen Netzwerken, oft noch zusätzlich befeuert durch die meist unkritische und tendenziöse Berichterstattung der sogenannten „Qualitätsmedien“. Laut einem Spiegel-Kommentar vor kurzer Zeit gehören „Maskenverweigerer“ mittlerweile zu Menschen, die ihre Mitmenschen umbringen würden (1)!
  • Ein Zeichen gegen die mediale Vernichtung von Kritikern der überzogenen Regierungsmaßnahmen und gegen Wissenschaftler mit jahrzehntelanger Reputation, nur weil sie auf andere Fakten hinweisen, als die medial verbreiteten. Oder weil sie die fehlende Evidenz vieler Maßnahmen kritisieren.

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