Die Maske fällt

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19-08-20 10:28:00,

Maulkorb statt Schultüte: So beginnt in einigen Bundesländern das neue Schuljahr für die Kinder und Jugendlichen in Betonklötzen namens Schule. Die Masken müssen in den betreffenden Bundesländern auch während des Unterrichts getragen werden. Als würden die jungen Menschen nicht schon genug an schlechter Luft in Klassenzimmern leiden, so müssen sie nun stundenlang mit diesen unsäglichen Mundhauben mit Sauerstoffmangel und den sich unter den Masken ansammelnden Keimen ausharren und dabei auch noch dem Unterrichtsverlauf folgen. Die Pausen gleichen einem Hofgang im Gefängnis, da die Schülerinnen und Schüler getrennt, in Kreidekreisen stehend, auf das Klingeln der Pausenglocke warten, um dann erneut 90 Minuten auferzwungener Atemnot zu durchleiden. Wer sich nicht dran hält, dem wird mit Schulverweis gedroht.

Dr. Bodo Schiffmann findet hierfür klare Worte und bezeichnet das Vorgehen als „Kindesmisshandlung, Nötigung und vorsätzliche Körperverletzung“.

Aber nicht nur die Jüngsten und Wehrlosesten unserer Gesellschaft trifft es nun immer härter. Zunehmend wird der Ruf lauter, das Bußgeld für Maskenverweigerer zu erhöhen. Die Bahn sowie der ÖPNV sollen nun rabiater gegen dieses neue Gesellschaftsfeindbild vorgehen, die Personen des Fortbewegungsmittels verweisen und direkt ein Bußgeld verhängen.

Mittlerweile ist es eigentlich unnötig zu erwähnen, aber irgendwie kann man es trotzdem nicht oft genug klar und deutlich benennen: Die Masken helfen einen Dreck, wenn es darum geht, sich vor einem Virus zu schützen. Ein Coronavirus ist 0,16 Mikrometer groß, die kleinste Pore der Masken 0,30 Mikrometer. Das Virus fliegt einfach hindurch wie ein Insekt durch Gitterstangen eines Vogelkäfigs (1). Die Weltgesundheitsorgisation WHO und Christian Drosten von der Berliner Charité gaben dies sogar ganz offen zu. In Österreich machte Gesundheitsminister Rudolf Anschober keinen Hehl daraus, dass das Maskentragen gar keinem medizinischen Zweck dient, sondern vielmehr auf einen psychologischen Effekt abzielt, der das gesunkene Risikobewusstsein wieder steigern solle.

Während der Alltag sich für den einfachen Bürger zu einem Spießrutenlauf aus Anordnungen, Vorschriften und Strafen verwandelt hat, nehmen es die Politiker mit diesen Regeln wiederum nicht so genau. Da zwängt sich Gesundheitsminister Jens Spahn wie selbstverständlich in einen dicht befüllten Aufzug, dessen enge Kabine jeden Sicherheitsabstand vermissen lässt. Auch ein Sebastian Kurz predigte Abstand und tat kurz darauf das genaue Gegenteil.

Besonders pikant ist jedoch die Doppelzüngigkeit des Bundespräsidenten Walter Steinmeier.

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