Navalny mit Verdacht auf Vergiftung im Krankenhaus – Ein Vergleich deutscher und russischer Medienberichte | Anti-Spiegel

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20-08-20 09:34:00,

Kreml-Kritiker Navalny wurde am Donnerstag mit Verdacht auf eine Vergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert. Details sind noch fast keine bekannt, daher werde ich hier nur die Berichterstattung des Spiegel mit der Berichterstattung staatlicher russischer Medien vergleichen, weil deren Berichterstattung ja im Westen oft kritisiert wird und weil sie im Spiegel erwähnt wird.

Der Spiegel-Artikel über den Vorfall ist ausgesprochen lang und er ist von der Lügenbaronin des Moskauer Spiegel-Büros, von Christina Hebel. Wie sie arbeitet habe ich oft thematisiert und wenn sie bei allzu groben Lügen erwischt wird, dann vertuscht der Spiegel das kurzerhand heimlich, indem er die Artikel verändert, freilich ohne seine Leser darüber zu informieren, wie ich hier aufgezeigt habe.

Daher ist der Artikel von Frau Hebel auch nicht allzu informativ. Navalny war im Flugzeug auf dem Weg von Sibirien nach Moskau, im Flugzeug wurde ihm schlecht, offenbar hatte er auch starke Schmerzen, und das Flugzeug brach den Flug ab und landete in der Stadt Omsk, wo er in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Mehr ist aktuell nicht bekannt.

Frau Hebel hat aber einen sehr langen Artikel geschrieben, in dem sie ausführlich über Navalny selbst und alles mögliche andere geschrieben hat, was Russlands Regierung schlecht und Navalny gut aussehen lässt. Das ist langweilige Routine, wenn man ihre Artikel liest.

Über die Reaktion der „Kreml-nahen Medien“ schreibt Frau Hebel:

„Auf kremlnahen Kanälen des Messengerdienstes Telegram tauchten am Donnerstag Meldungen auf, Nawalny habe Pillen genommen. Kremlnahe Medien berichteten, man habe Alkohol in seinem Blut gefunden. Dies wies seine Sprecherin zurück. Jarmysch teilte mit, dass Nawalny am Morgen vor dem Flug nur einen schwarzen Tee zu sich genommen habe.“

Auf die Berichterstattung der russischen Medien werde ich weiter unten noch eingehen und zwei Artikel russischer Staatsmedien übersetzen, damit Sie sich einen Eindruck davon machen können, ob Frau Hebel hier umfassend und wahrheitsgemäß berichtet. Natürlich hat sie – wie immer – keine Links oder Quellen in den Artikel eingefügt, sodass niemand überprüfen kann, welche Medien sie denn da zitiert. Man soll ihr einfach glauben, aber leider zeigt ihre Arbeit, dass man genau das besser nicht tun sollte.

Bevor wir zu den russischen Medienberichten kommen, noch zwei weitere Beispiele dafür, wie Frau Hebel berichtet. So schreibt sie zum Beispiel:

„Ehefrau Julija Nawalnaja,

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