Totale Masken-Macht im Söder-Land

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20-08-20 11:04:00,

Markus Söder, der Bayern-Fürst, führt ein strammes Corona-Regime. Er will auf Nummer sicher gehen und das „hochgefährliche“ Corona-Virus bezwingen, das in seinem Land wieder zunehmend getestet wird. Das Volk der Bayern muss sich strengen Maßnahmen unterwerfen, insbesondere gibt es bei Verstößen gegen die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr, in Geschäften und Gaststätten kein Pardon, sondern harte Bußgelder. Auch angesichts ganz anderer wissenschaftlicher Erkenntnisse als die der bundesdeutschen Hofvirologen fechten den forschen Franken keinerlei Zweifel an. Er „spürt es“ und es ist für ihn „definitiv klar“: „Corona ist da, Corona bleibt da.“

Urlaubs-Impressionen

Urlaub in Bayern. Das neunte Jahr machten wir Urlaub im Allgäu, zum siebten Mal in derselben Ferienwohnung mit wunderbarem Blick auf den Kranz der Berge, der unseren Urlaubsort umgibt. Wir lieben die vielen Seen, die man auch im Alter noch mit herrlichen Ausblicken bequem umwandern kann, um anschließend auf der Terrasse eines der vorzüglichen Gasthöfe oder einer ausgezeichneten Pizzeria zu essen. Und wir schätzen die italienischen Eiskaffees am Ort, die sich um das köstlichste Eis in ständigem Wettbewerb befinden. – Doch dieses Jahr war alles anders.

Der Masken-Wahn liegt schwer auf dem Land und drückt die Stimmung der Einheimischen und Touristen. Noch muss man die Corona-Maske nicht auf der Straße tragen, aber ohne Maske wird man in kein Geschäft zum Einkaufen gelassen, und selbst die völlig freie Terrasse eines Restaurants oder den Biergarten eines Gasthofes ohne Maske zu betreten, ist schier unmöglich. Sperren zwingen den Gast, am Eingang stehen zu bleiben, bis eine Bedienung kommt, die ihn nur unter der Bedingung, dass er eine Maske aufsetzt, zu einem freien Tisch geleitet. Und erst wenn er Platz genommen hat, darf er die Maske abnehmen.

Konnte man in Baden-Württemberg noch maskenfrei einkaufen, ohne dass sich jemand daran störte, – im Mai hatte ich manchmal auf mein ärztliches Attest verweisen müssen -, und konnte man die Restaurants inzwischen sogar erlaubterweise unmaskiert betreten, in Bayern ist das (nahezu) ausgeschlossen. Am ersten Tag, an dem wir essen gingen, hatten wir noch Glück. Ein älterer, gewitzter Ober führte uns lächelnd zu einem Tisch, ohne auch nur einen Blick auf meine nicht vorhandene Maske zu werfen. Am nächsten Tag betraten wir die noch fast leere Terrasse einer Pizzeria wie in den Jahren zuvor von der hinteren Seite und setzten uns ungehindert an einen Tisch,

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