Die Hotspot-Masche

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22-08-20 01:18:00,

Seit der Killerkeim immer weniger Bock darauf hat, krank zu machen und umzubringen (1), haben Bangemacher ein Problem. Sie lösen es mit reichlich Tamtam um Infektionsraten, die sich beliebig steigern lassen, durch immer mehr Tests. Sogenannte „Superspreader-Events“, „Hotspots“ und „Risikogebiete“ spielen dabei neuerdings propagandistische Schlüsselrollen. Sie lassen sich telegen in Szene setzen. Und weil sie ständig wechseln, ist laufender Nachschub an neuem Spektakelstoff sichergestellt. Doch immer mehr Bürger beginnen die doofe Masche zu durchschauen. Vielen dürfte man beim nächsten „Tag der Freiheit“ begegnen.

Dass wir uns weiterhin „mitten in einer sich rasant entwickelnden Pandemie“ befinden, über die wir uns gemeinsam mit dem Chef des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, „große Sorgen“ machen müssen (2), können Deutschlands niedergelassene Ärzte, Krankenhäuser und Friedhofsverwaltungen nicht bestätigen. Alle klinisch bedeutsamen Indikatoren zeigen seit Monaten Entwarnung an. Wie jagt man der Bevölkerung trotzdem weiterhin eine Heidenangst ein, bis ihnen ein unzureichend geprüfter, eilig zugelassener Impfstoff mit fragwürdigem Nutzen, ungewissen Nebenwirkungen und gänzlich unbekannten Langzeitfolgen verabreicht werden kann?

Das Rezept ist ebenso simpel wie effektiv: Man lehrt Otto Normalversteher das Fürchten mit Infektionszahlen, die man künstlich hoch hält, indem man WHO-folgsam auf Teufel komm raus „testet, testet, testet“ (3) — wohl wissend, dass diese Zahlen allein nichts darüber aussagen, wie gefährlich SARS-CoV-2 ist. Seit Ende März 2020 hat sich die Anzahl wöchentlicher Tests auf knapp 600.000 verfünffacht (4).

Allein Bayern will bis Ende August seine Testkapazitäten gegenüber Stand Mai auf 200.000 pro Tag verzehnfachen (5), vermutlich aufgrund zehnmal höherer Corona-Leichenberge zwischen Hof und Garmisch. Bei einer bekannten Falsch-Positiv-Rate der PCR-Tests von rund zwei Prozent wird Markus Söder, dank sechs Millionen Tests pro Monat, selbst dann noch 120.000 Bajuwaren als infiziert vermelden können, wenn kein einziger es tatsächlich ist. Einfach nur lustig ist dieser surreale Irrsinn deswegen nicht, weil er auf weitere Lockdowns, fortgesetzte Freiheitsberaubung, Zwangsimpfungen, ein geradezu chinesisches Überwachungs- und Zensurregime hinausläuft — und, am allerschlimmsten, auf einen Bundeskanzler Söder.

Besonders beliebt ist bei solchen Ansteckungsalarmisten die Kreation sogenannter „Hotspots“ und „Risikogebiete“: Orte, Regionen und ganze Länder, in denen die Infektionsrate über den wie in Stein gemeißelten, obwohl willkürlich festgelegten Wert von mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner ansteigt. Als mitverantwortlich für solche Orte des Grauens gelten „Superspreading“-Events: Menschenansammlungen, die „verantwortungslos“ Maskenpflicht und Sicherheitsabstände ignorieren. Polizeieinsätze, Abriegelungen, Internierungen bieten quotengeilen Medien beinahe täglich aufs Neue ein gefundenes Fressen.

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