Nicht noch einmal!

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25-08-20 02:44:00,

Täglich sterben in Deutschland im Durchschnitt 2.640 Personen. Davon entfielen vom 1. Juni bis zum 31. Juli 2020 pro Tag durchschnittlich 10 Verstorbene auf Personen, bei denen eine Corona-Infektion festgestellt wurde.

Am 31. Juli gab es 7.257 aktuell Infizierte, etwa so viel wie am 2. Juni mit 7.106 (1), allerdings mit um zwei Drittel oder 220.000 mehr Tests (2).

Vom 18. Juni bis zum 31. Juli gab es 20.934 gemeldete Neuinfektionen, wegen einiger Corona-Ausbrüche deutlich mehr pro Tag als vorher. In derselben Zeit gab es aber nur 285 in Zusammenhang mit Corona verstorbene Personen. Das war nach der üblichen oberflächlichen Methode eine Sterberate von 1,36 Prozent. Die Sterberate, die — über den ganzen Zeitraum betrachtet — 4,4 Prozent beträgt, ist auch ohne Impfstoff schon erheblich gesunken. Warum also noch an den einschneidenden Maßnahmen festhalten, die trotz „Lockerungen“ das wirtschaftliche und soziale Leben erheblich drosseln? Müsste nicht die Pandemie und damit ein Großteil der Einschränkungen aufgehoben werden?

Obwohl die Epidemie in Deutschland ausläuft, beschloss die Bundesregierung, dass die Dauer der Pandemie nicht vom realen Verlauf der Corona-Welle abhängt, sondern davon, wie lange die Pharmaindustrie braucht, um einen Impfstoff bereitzustellen.

Wohlgemerkt: Wir sind nicht gegen die Entwicklung eines Impfstoffs gegen das neue Coronavirus. Allerdings hängt der Verlauf der jetzigen Pandemie nicht davon ab, wann oder ob es ihn gibt. Der Koalitionsausschuss der Bundesregierung beschloss am 3. Juni:

„Die Corona-Pandemie endet, wenn ein Impfstoff für die Bevölkerung zur Verfügung steht“ (3).

Angela Merkel hatte schon am 9. April 2020 erklärt:

„Die Pandemie wird nicht verschwinden, bis wir wirklich einen Impfstoff haben“ (4).

Selbst wenn die Zahl der Infektionen gegen Null geht und die Zahl, der an oder mit Corona Verstorbenen, minimal ist, wäre die Epidemie ohne Impfstoff immer noch da? Für wie allmächtig sich doch Pharmakonzerne und ihre Fürsprecher halten.

Bill Gates, ein großer Förderer der Pharmaindustrie, erklärte in den Tagesthemen am 12. April 2020: „Wir werden den zu entwickelnden Impfstoff letztendlich sieben Milliarden Menschen verabreichen“ (5), ein gewaltiges Milliardengeschäft. Wenn die Menschheit einen Impfstoff hat, verschwindet die Gefahr einer Pandemie jedoch nicht.

Der zu entwickelnde Impfstoff gegen SARS-CoV-2 wird schon als wirkungsvoll beurteilt, wenn er nur einen Wirkungsgrad von 40 Prozent hat.

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