Wie in Russland über Politcal Correctness und Gender-Ideologie berichtet wird | Anti-Spiegel

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26-08-20 08:01:00,

Die Political Correctnes schlägt immer weiter um sich und es ist immer wieder erfrischend, wenn man sieht, dass dieses Phänomen auf die westliche Welt beschränkt ist und vom Rest der Welt mit ungläubigem Stauen beobachtet wird. Das hat nun wieder ein Beitrag des russischen Fernsehens deutlich gezeigt.

Bevor wir zu dem russischen Beitrag kommen, will ich kurz auf zwei kuriose Meldungen eingehen, die ich dazu in der letzten Zeit gefunden habe. So hat Facebook Anfang August mitgeteilt, dass Darstellungen des „Zwarte Piet“ auf der Plattform ab sofort verboten sind. Der Zwarte Piet ist in den Niederlanden der Gehilfe des Weihnachtsmanns, aber weil er eben ein Schwarzer ist und sich Niederländer dabei das Gesicht schwarz anmalen, ist diese Figur auf Facebook ab sofort verboten. Man stelle sich das vor: Eine amerikanische Firma verbietet den Niederländern ihre Tradition. Das ist keine Satire, das ist die Realität im Westen.

Mitte August hat die Firma Knorr nachgelegt und ihre Zigeunersauce in „Paprikasauce Ungarische Art“ umbenannt. Ich bin jetzt schon gespannt, wann die Ungarn sich wegen dieser „Diskriminierung“ beschweren.

Dieser Unsinn, der im Westen abläuft, ruft im Rest der Welt nur verständnisloses und ungläubiges Kopfschütteln hervor. Ich lebe in Russland und obwohl das „um die Ecke“ ist, es sind ja von St. Petersburg gerade mal zwei Flugstunden nach Deutschland und in Helsinki bin ich von hier aus mit dem Zug in vier Stunden, gibt es in Russland über die Auswüchse der Political Correctness einen riesigen Haufen an Witzen und die Russen glauben, das wäre alles ein Scherz.

Viele Russen halten die Berichte über Gender-Ideologie und ähnliches gar für anti-westliche Propaganda der russischen Medien, so unvorstellbar ist das für sie. Und die, die wissen, dass es wahr ist, fragen sich – wie man auf Russisch sagt – „mit welchem Körperteil Menschen denken“, die so etwas ernsthaft vertreten. Wenn ich Russen dann erzähle, dass das alles keine Witze sind, dass das im Westen todernst gemeint ist, dann glauben die, ich will sie auf den Arm nehmen, so unvorstellbar ist das für die meisten.

Und genau das hat sich nun wieder gezeigt, denn die Berlinale hat beschlossen, keine Preise mehr für männliche und weibliche Darsteller zu vergeben, ab sofort wird es einen einheitlichen Preis geben, dem Genderwahn sei dank.

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