Haftungsbefreiung für den Hersteller inklusive: EU schließt Vertrag über Kauf von 400 Mio. Corona-Impfdosen | Anti-Spiegel

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31-08-20 10:24:00,

In Deutschland fand ich darüber keine Meldungen, ich habe die Information aus dem russischen Fernsehen und konnte sie nicht glauben. Aber die Recherche ergab schnell, dass die Meldung stimmt: Die EU hat einen ersten Vertrag über den Kauf eines Coronaimpfstoffs geschlossen und das Unternehmen dabei von der Haftung für Impfschäden befreit.

Am Sonntag hat das russische Fernsehen in einem Beitrag am Rande mitgeteilt (ich habe den Beitrag übersetzt, die Übersetzung finden Sie hier), die EU hätte einen Vertrag über die Lieferung von 400 Millionen Impfdosen mit dem Unternehmen AstraZeneca geschlossen. Genauer gesagt geht es um 300 Millionen Dosen und eine Option auf 100 Millionen weitere. Außerdem ist die EU – laut der Pressemeldung der EU-Kommission – noch mit vier weiteren Pharmaunternehmen in Verhandlungen über den Kauf von Impfstoffen. Das ist bemerkenswert, denn die EU hat „nur“ 447 Millionen Einwohner. Das bedeutet, die EU will weit mehr Impfdosen kaufen, als die die EU Einwohner hat und das vor dem Hintergrund, dass sich ganz sicher nicht jeder EU-Einwohner impfen lassen wird.

Das ganze riecht wie ein Riesengeschenk an die Pharmaindustrie, wie wir gleich noch an den genannten Summen sehen werden.

Hersteller wird von Haftung für mögliche Impfschäden befreit

Wir erinnern uns an die Kritik des Westens, als Russland seinen Impfstoff registriert hat. Registriert bedeutet nicht zugelassen, worin der Unterschied besteht, können Sie hier nachlesen. Obwohl es sich nicht um eine Zulassung gehandelt hat, behaupten die deutschen „Qualitätsmedien“ weiterhin das Gegenteil. Hinzu kommt der Vorwurf, Russland habe die Phase III der Tests ausgelassen, was ebenfalls eindeutig gelogen ist, wie Sie hier nachlesen können.

Es gab über das Thema „russischer Impfstoff“ also eine Menge Aufregung im Westen, weil Russland angeblich fahrlässig und gefährlich handelt. Allerdings kann man in der Pressemeldung der EU-Kommission über den Vertrag mit AstraZeneca folgendes über die Zulassung von Impfstoffen in der EU lesen:

„Die regulatorischen Prozesse werden flexibel sein, aber robust bleiben. Gemeinsam mit den Mitgliedstaaten und der Europäischen Arzneimittel-Agentur wird die Kommission die bestehenden Flexibilitäten im EU-Rechtsrahmen nutzen, um die Zulassung und Verfügbarkeit erfolgreicher Impfstoffe gegen COVID-19 zu beschleunigen und gleichzeitig die Standards für die Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit von Impfstoffen beizubehalten.“

Das ist sehr wolkig umschrieben, aber die Betonung der „Flexibilität“ sollte unsere Aufmerksamkeit erwecken,

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