Ersticktes Potenzial

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02-09-20 10:59:00,

Dieses Buch erläutert anschaulich und detailliert, wie man Sie um Ihre Talente gebracht und Ihnen die Chance auf eine natürliche menschliche Entwicklung genommen hat. Es zeigt auf, wie Sie klammheimlich vor einen ideologischen Karren gespannt wurden; und zwar derart geschickt, dass Sie ihn trotz ihrer stetigen Anteilnahme selbst nie erkannt haben.

Machen Sie sich bereit zu erfahren, warum Sie sind, wie Sie sind, weil Sie als Kind zum Schulkind wurden.

Um die Lebens- und Überlebensfähigkeit der modernen Gesellschaft nachhaltig zu sichern, bedarf es der Überwindung von Feindseligkeit, Selbstgerechtigkeit, kleingeistiger Regeltreue und Unmündigkeit. Zu Anbeginn aller Erkenntnis sollte heute stehen, dass echte Lösungen immer nur miteinander, niemals gegeneinander zu finden sind.

Egal ob Anhänger von Black Fridays oder Fridays For Future, ob Arbeitgeber oder Arbeitnehmer, Gewerkschafter oder Firmenvorstände, Wähler oder Politiker, Kirchenvertreter oder Atheisten, Professoren oder Studierende, Lehrer oder Schüler: Jedem ist die Hand zu reichen, um den Weg der Veränderung gemeinsam zu gehen.

Was ihre jeweiligen Rollenfunktionen den Menschen abverlangen, wie sie ihre Fremd- und Selbstwahrnehmung formen und verformen, ist zweitrangig — das Menschsein selbst, in seiner ganzen Würde, hat für die Abkehr von der materialistischen, wachstumsfixierten, umweltzerstörerischen Systemkrankheit dieser Tage im Vordergrund zu stehen. Solidarität, Zusammenhalt und Gemeinschaft zu fördern, um das verloren gegangene Gefühl der Verbundenheit zurückzuerobern, muss die Aufgabe eines Jeden, und daher ebenso die Aufgabe eines Schul- und Hochschulwesens sein.

Viele ambitionierte Projekte, wie etwa die Initiative Schule im Aufbruch, die Initiative Neues Lernen oder die Akademie für Potenzialentfaltung, leisten schon heute Großartiges bei der Erarbeitung und Umsetzung visionärer, fortschrittlicher Bildungskonzepte. Sie alle erkennen die Notwendigkeit, die Schullandschaft, wie sie bis dato besteht, von Grund auf zu revolutionieren: Diktierter Schulstoff darf nicht länger vor echtem Interesse stehen, Benotung nicht länger vor Beziehung, Fehlerangst nicht länger vor Mut, Kontrolle nicht länger vor Vertrauen, Konkurrenz nicht länger vor Kooperation. Stattdessen bedarf es eines konsequenten, tiefgreifenden Wandels von einer Schule des „Du musst!“ zu einer Schule des „Ich kann!“. Solange Bildungsapparate nicht für mehr betrieben werden, als bloße Abrichtungs- und Indoktrinierungsanstalten zu sein, werden nur wenige aus ihnen hervorgehen können, die für die zukünftigen Herausforderungen der Menschheit gewappnet sind.

„Wenn ich an die Zukunft dachte, träumte ich davon, eines Tages eine Schule zu gründen,

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