Mut zur Debatte

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03-09-20 12:19:00,

In der direkten Auseinandersetzung geht es nicht darum, das Gegenüber mit den eigenen Argumenten zu besiegen. Hier endet der martialische Vergleich. Es geht vielmehr darum, den vielen Menschen, die sich noch immer in einer irrationalen Schockstarre befinden, mit sachlichen Argumenten in beruhigendem Ton ihre instinktive Angst zu nehmen.

Diese Angst wurde durch furchterregende Bilder in den Leitmedien ausgelöst und von machthungrigen Politikern schamlos zur eigenen Machterweiterung ausgenutzt, indem sie sich als Beschützer in der Gefahr darstellten. Diese Menschen müssen in ihre Schranken gewiesen werden, keine Frage. Dafür gibt es das Demonstrationsrecht.

Zudem darf man Institutionen wie der Weltgesundheitsorganisation nicht dem Einfluss der Pharmaindustrie und der Superreichen wie beispielsweise einem Bill Gates überlassen. Auch hier gibt es im Nachgang der Auseinandersetzung dringenden Aufräumbedarf.

Doch im Augenblick zählt nur, die Mitmenschen in der unmittelbaren persönlichen Umgebung davon zu überzeugen, dass die Gefahr gebannt ist, wir überlebt haben und jetzt wieder normal weiterleben können — ohne Notverordnungen, lokale Lockdowns, Maskenpflicht und Impfstoff.

Dazu bedarf es Mut, denn der Shitstorm, der einem mitunter entgegen bläst, kann sehr verletzend sein. Menschen, die sich in einem irrationalen Angstzustand befinden, schlagen nun einmal um sich.

Doch wenn man sachlich bleibt, nüchtern auf die Anfeindungen hinweist, ohne mit gleichen Mitteln dagegenzuhalten, dann kann man die Argumente der anderen entkräften. Vergleiche mit Schweden, die geringe Übersterblichkeit in Deutschland und die unlauteren Darstellungen von Infizierten und Toten des Robert Koch-Instituts können dabei sehr hilfreich sein.

Ich vergleiche gerne Schweden mit Großbritannien. In dem skandinavischen Land gab es keine Notstandsverordnungen, die Schulen wurden nicht geschlossen und es wurde keine Maskenpflicht eingeführt. Im Vereinigten Königreich hingegen wurden Ausgangsbeschränkungen verhängt und öffentliche Einrichtungen geschlossen. Trotzdem hatte die Insel auf der anderen Seite des Ärmelkanals eine deutlich höhere Übersterblichkeit zu verzeichnen als Schweden. Wo ist der Zusammenhang zwischen Lockdown und der Vermeidung von Corona-Toten?

Geradezu logisch erdrückend ist das Argument, dass die PCR-Tests nicht das tatsächliche Infektionsgeschehen widerspiegeln, sondern immer nur einen kleinen Teilausschnitt — unabhängig von der Diskussion, ob sie valide Ergebnisse liefern oder nicht. Viele Infizierte erfahren nur milde oder gar keine Symptome, gehen nicht zum Arzt und werden folglich auch nicht getestet. Jegliche Darstellung, man hätte die Ausbreitung des Virus eingedämmt und könne diese nun anhand der Tests kontrollieren, entspringt damit dem Reich der Fiktion.

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