Stimmen des Widerstands

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03-09-20 12:30:00,

Am 27. August, einem Donnerstag, kamen am frühen Abend insgesamt etwa 300 Menschen auf den Berliner Breitscheid-Platz und den benachbarten Olof-Palme-Platz. Die beiden nicht verbotenen Veranstaltungen waren der Auftakt eines langen Demonstrationswochenendes. Anlass an dem Tag war das zweitägige informelle Treffen der Außenminister der Europäischen Union (EU). Die Minister trafen sich am Abend des ersten Tages in einem Berliner Hotel nahe dem Berliner Zoo, geschützt von der Berliner Polizei, und wurden dort von den Demonstranten mit Protest-Rufen und Trillerpfeifen begrüßt.

Unter ihnen war Martin Wiese aus Berlin, Beamter und Feuerwehrmann auf der Feuerwache Neukölln. Er trug ein Schild, auf dem zu lesen war „Gebt uns Menschen wieder frei aus der Hygiene-Tyrannei!“ Warum er das machte, begründete er so:

„Es kann nicht angehen, dass unsere Grundrechte aufgrund des Infektionsschutzgesetzes ausgehebelt werden, die auch einen Passus drin hat, der das Grundgesetz aushebeln darf bis zum 31.3.2021. Wenn man sich die Zahlen anschaut und vergleicht, dann passt das nicht mehr. Wir haben keine pandemische Lage: Wenn über 800.000 Tests in der Woche vorgenommen werden und nur noch 0,88 Prozent davon positiv sind. Wenn man sich auf der Website des Robert-Koch-Institutes die Sterbezahl der Covid-Patienten anschaut, die fast gegen Null geht. Es gibt derzeit in Berlin 288 Covid-Patienten, davon sind 16 auf den Intensivstationen, davon werden acht beatmet. Also, wir haben hier keine pandemische Lage. Es steht in keinem Verhältnis zu dieser Situation, wie unsere Menschenrechte und unsere Freiheit beschnitten werden.

Es leugnet keiner, dass dieses Corona-Virus existiert. Aber wie damit umgegangen wird und was für eine Gefahr diesem Virus angedichtet wird, das ist total überzogen. Sehen wir aus wie Rechte oder gewaltbereite Neonazis?

Wir sind das nicht. Das hat diese Bewegung am 1. August bewiesen. Im Nachhinein wurden solche Behauptungen auch revidiert, natürlich nicht über die öffentlich-rechtlichen Medien wie ARD und ZDF, die das verbreitet haben.

Normalerweise sind in einer Demokratie nicht alle derselben Meinung. Und wenn alle derselben Meinung sind, dann haut irgendwas nicht mehr hin. Wenn es keine kritischen Stimmen gibt und wenn es keinen Dialog gibt, dann ist irgendwas im Argen. Deshalb vertraue ich der Politik nicht mehr. Und weil die Politik es geschafft hat, dass jede Meinungsäußerung, die nicht staatskonform ist, sofort im Keim erstickt wird. Leute verlieren ihren Arbeitsplatz,

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