Stiftung Aufarbeitung der Verbrechen des Corona-Schreckensregimes und zentrale Gedenkstätte | Von Anselm Lenz | KenFM.de

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11-09-20 07:02:00,

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Ein Standpunkt von Anselm Lenz, Herausgeber der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand.

Nun, da sich der Wind gedreht hat und eine neue starke Demokratiebewegung in Deutschland den Weg in die Zukunft weist, ist ein Moment der inneren Einkehr angebracht: Die Deutschen gehen den Weg der Verfassungserneuerung, der Neutralität, der umfassenden Volksentscheide. Sie werden mehr Demokratie wagen. Doch die Zeit unter dem Corona-Regime forderte auch Opfer ab.

Seit den großen Demonstrationen vom August 2020 in Berlin weiß es das Land, weiß es die Welt: Die Deutschen erneuern ihre Demokratie von innen, aus ihrer Mitte heraus. Mit den Demonstrationen gegen das Corona-Regime und der Ausrufung einer Verfassungsgebenden Versammlung haben die Deutschen an große demokratische Traditionen des 19. und 20. Jahrhunderts angeknüpft und ein Licht in die Dunkelheit zum Ende der Corona-Zeit gesetzt. Das findet weltweit positiven Anklang und inspiriert Demokratiebewegungen etwa in Madrid, Paris und in London.

Wenn Hunderttausende und Millionen Menschen sich in ihrem Land demokratisch versammeln, weiß ein jeder, dass eine neue Epoche beginnt. Die Deutschen nehmen das Beste des bewährten Grundgesetzes mit in ihre Zukunft für mehr Demokratie; sie verständigen sich neu nach Artikel 146 des Grundgesetzes und verwandeln so die Krise in ihren gemeinsamen Aufbruch. Das Bedürfnis nach Überprüfung der demokratischen Institutionen war schon länger spürbar, die Notwendigkeit einer neuen Wirtschaftsrahmengesetzgebung sicherlich seit über einem Jahrzehnt, seit der schlimmen Finanzkrise ab dem Jahr 2007.

Die Menschen in Deutschland überwinden mit ihren Versammlungen — von Anbeginn getragen vom Geiste der Völkerfreundschaft, des Friedens und des sozialen Ausgleichs — auch ein geschichtliches Trauma. Die liberalen Revolutionen im Deutschland des 19. Jahrhunderts erreichten zwar viele Verbesserungen. Doch in den Jahren 1830 und 1848 gingen die Deutschen doch immer nur den halben Weg.

Die echte und vollständige Einigung auf die Freiheit und die Demokratie blieb aus, und damit der Willkür der bestehenden Autoritäten überlassen. Das hing den Deutschen bis heute nach; sie seien eine „verspätete Nation“, allzu romantisch, womöglich zu „wirr“, um wirklich für die Demokratie am Ball zu bleiben, wie es etwa die Franzosen mit ihrem erfolgreichen Ballhausschwur vom Juni 1789 taten.

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