Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 7 | Von Jochen Mitschka | KenFM.de

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12-09-20 04:47:00,

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Majestätsbeleidigung oder notwendige Prüfung?

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

In Teil 1 und 2 dieser Serie berichteten wir über das erste Hearing des Corona-Ausschusses, mit dem Titel „Lernen vom Untersuchungsausschuss Schweinegrippe“ (1). In Teil 3 und 4 wird die Anhörung zu dem Thema „Die Lage der Menschen in Pflegeheimen“ beschrieben (2). Im 5. und 6. Teil erfolgte eine Berichterstattung über die Zustände in Bergamo (3). Heute beginnen wir mit der Zusammenfassung der 4. Anhörung mit dem Titel: „Der Drosten-Test, die Immunität und die zweite Welle„.

Wie funktioniert der PCR-Test

Ein Mitglied des Ausschusses, Frau Viviane Fischer, erklärte, dass die Testfrage eines ihrer Kernfragen wäre, und dass sie bereits einmal eine Petition dazu gestartet hatte. Weil es wichtig wäre, dass man eine solide Datenbasis hätte, um die Dynamik der Virusverbreitung zu verstehen. Die repräsentative Studie, welche in der Petition gefordert worden war, gibt es bis heute nicht. Es gäbe aber inzwischen eine ganze Reihe von Studien, die durchgeführt worden wären, insbesondere im Bereich der Antikörpererfassung. Und dort hätte sich gezeigt, dass die Gefährlichkeit des Virus im Bereich einer Grippe läge, jedenfalls was sich aus diesen Studien ergab.

In Bezug auf den PCR-Test gäbe es generelle Bedenken, inwieweit der in der Lage ist, zu erkennen, ob überhaupt infektiöses Material vorliegt. Sie verweist dann noch auf einen Ringversuch, den die deutsche Akkreditierungsstelle gemacht hat. Sie hatte an Labore Proben geschickt, von denen einige mit dem Virus versetzt waren. Andere waren mit einem harmlosen Corona-Virus besetzt gewesen. Und es gab eine Leerprobe. Und daraus hatten sich interessante Erkenntnisse ergeben. Zum Beispiel bei der Leerprobe waren 1,4% falsch positiv. Und beim Test der Proben mit harmlosen Corona-Virus gab es 7,6% falsch positive Ergebnisse. [Studien wurden auf der Internetseite des Ausschusses veröffentlicht (4).]

Frau Fischer wies darauf hin, dass der in Italien weit verbreitet verwendete Test einer türkischen Firma in dem Ringversuch mit 25 bis 40% falsch positiven Ergebnissen abschnitten hatte.

Frau Prof. Dr. Ulrike Kämmerer

Nun kam die erste Sachverständige zu ihrer Aussage.

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