Die Schöne und die Mächtigen im Hintergrund – Was über den Fall Navalny bisher nicht bekannt war | Anti-Spiegel

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12-09-20 05:15:00,

Im Fall Navalny sind neue, interessante Informationen aufgetaucht. Es geht um eine bisher unbekannte Frau, die Navalny zum fraglichen Zeitpunkt begleitet hat und als einzige Begleiterin von Navalny nicht in Russland befragt werden konnte, weil sie sich kurz nach der angeblichen Vergiftung nach Deutschland abgesetzt hat. Vor allem ihre Hintermänner machen sie zu einer sehr interessanten Figur.

Alle Mitarbeiter Navalnys, die ihn auf seiner fraglichen Reise begleitet haben, wurden von den russischen Behörden verhört, außer einer Frau. Als das Flugzeug mit Navalny am 20 August seine Notlandung in Omsk machte, blieb auch diese Dame am Boden, sie flog dann am zwei Tage später nach Deutschland. Schon das ist merkwürdig, denn gemäß den geltenden Corona-Regeln hätte sie – als russische Staatsbürgerin – gar nicht nach Deutschland einreisen dürfen. Sie muss also eine Sondergenehmigung gehabt haben. Warum und von wem?

Über die Dame, deren Name Maria Pewtschich lautet, hat RT-Deutsch bereits berichtet. RT-Deutsch hat berichtet, die russische Polizei wollte sie verhören, aber sie habe sich vorher nach Deutschland abgesetzt. Die russische Polizei bezeichnete sie als Marina, aber ihr Name dürfte Maria lauten. Bei ihr handelt es sich um ziemlich geheimnisvolle Person, über die kaum etwas bekannt ist.

Das russische Portal Life hat schon am 21. August – einen Tag nach dem Vorfall mit Navalny – als erstes über sie berichtet und das zusammengestellt, was über sie bekannt ist. Demnach ist die Dame eine 33 jährige Russin, die schon lange in London lebt. 2009 war sie demnach schon im Alter von 22 Jahren Mitarbeiterin eines britischen Abgeordneten und im gleichen Jahr wurde sie auch Mitarbeiterin von Navalnys Anti-Korruptionsfond. Navalny und Pewtschich kennen sich also schon über zehn Jahre. Epizentrum London: Wer Navalny wie „erschaffen“ hat

Navalny war damals noch ein ziemlich unbekannter Blogger. Zu seiner Berühmtheit kam er offenbar durch die Unterstützung von Vladimir Aschurkov, der damals eine leitende Position in einer russischen Wertpapierfirma inne hatte. Aschurkov hat Navalny dann entscheidend beim Aufbau seines Anti-Korruptionsfonds geholfen, nachdem Aschurkov auf Navalnys damals noch recht unbekannten Blog aufmerksam geworden war. Wie der Kontakt zu Stande gekommen ist, ist gut belegt, weil ihr Erstkontakt per Email stattfand und die Mails – von wem auch immer – veröffentlicht worden sind.

Aschurkov musste seinen Arbeitgeber 2012 verlassen, weil man ihn dort vor die Wahl stellte: Entweder lässt er seine politischen Tätigkeiten ruhen,

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